Berlin küsst den Spreepark wach

Senator Andreas Geisel und Christoph Schmidt von Grün Berlin im Spreepark.
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Plänterwald. Seit 15 Jahren liegt der Spreepark brach. Inzwischen steht Geld für den Umbau zu einem Bürgerpark zur Verfügung. Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Andreas Geisel (SPD) gab den Startschuss für die neue Entwicklung.

„Wir küssen den Spreepark wach“, versprach Andreas Geisel zum Auftakt eines Ortstermins für die Berliner Presse. „Wir probieren hier eine Stadtentwicklung von unten. Die Bürger werden einbezogen. Auf Foren sind ihre Ideen gefragt“, sagte Andreas Geisel.

Beim Rundgang erinnerte Geisel sich, dass er zu DDR-Zeiten ein- oder zweimal im damaligen Kulturpark Plänterwald war. Die Karussells von damals stehen allerdings schon lange nicht mehr, nur das 1989 aufgestellte Riesenrad hat die Zeiten überdauert. „Erste Prüfungen haben ergeben, dass das Riesenrad repariert und wieder in Betrieb genommen werden kann“, teilt der Senator mit.

Die Ideen der Bürger sollen von einer Arbeitsgruppe in ein Rahmenkonzept eingearbeitet werden, welches bis Frühjahr 2017 fertig sein soll. Was nicht gefragt ist, steht bereits jetzt fest. „Kein Standort für den Wohnungsbau und keine Renaturierung“, so Andreas Geisel.

Berlin hat zehn Millionen Euro aus dem Siwa-Programm bekommen. Davon werden sieben Millionen für die Restaurierung des Gasthauses „Eierhäuschen“ gebraucht, drei Millionen Euro fließen in den Spreepark. Damit sollen Gefahrenstellen beseitigt und einzelne Standorte aufgewertet werden. Federführend ist die Grün Berlin GmbH, die auch Britzer Garten und den Erholungspark Marzahn betreibt. Im Spreepark selbst und im nahen „Eierhäuschen“ könnten Künstlerateliers Platz finden.

Über den ersten Bürgerdialog zum Spreepark wird die Berliner Woche berichten. RD

Autor:

Ralf Drescher aus Lichtenberg

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