Kampagne „Weniger Plastik ist Meer 2020“
"Clean-Up an der Rummelsburger Bucht

Im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Weniger Plastik ist Meer 2020“ findet das vierte von insgesamt zehn „Clean-Ups“ auf der Lichtenberger Seite des Rummelsburger Sees statt. Es wird durch das Straßen- und Grünflächenamt unterstützt. Alle freiwilligen Helfer sind dazu eingeladen, bei der Müllsammelaktion mitzuhelfen.

Die Aktion findet statt am Sonntag, 2. August 2020, ab 10 Uhr für ca. zwei bis drei Stunden. Der Treffpunkt ist der Rummelsburger See südlich des Medaillonplatzes (Alice-und-Hella-Hirsch-Ring). Der Einsatzort ist entlang des Bolleufers (Abschnitt vom Kindergarten in der Emma-Ihrer-Straße bis zum Gewerbepark Klingenberg).

Bianca König, Organisatorin der Clean-Ups, sagt: „Mit unseren bundesweiten Clean-Ups möchten wir so viele Menschen wie möglich dafür sensibilisieren, wie viel Müll oft achtlos beim Spazierengehen in die Umwelt geschmissen wird. Besonders heikel sind Abschnitte an Flussufern, denn über die Flüsse wird der Müll letztlich ins Meer getragen und stellt spätestens dort eine große Gefahr für die Tiere dar.“

Die Wal- und Delfinschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) befreit Flussufer in ganz Deutschland von Müll. Anlass ist die Tatsache, dass mehr als 80 % des Mülls im Meer von den Flussufern im Landesinneren stammen. Einmal im Meer, ist es eine tödliche Gefahr für alle Lebewesen. Die Meerestiere verwechseln das Plastik mit Nahrung, verschlucken es, verfangen sich in Plastiknetzen oder nehmen über die Nah-rungskette Mikroplastik auf. Dabei verenden viele Tiere.

Der für Umwelt zuständige Stadtrat, Martin Schaefer (CDU), erklärt: „Ich finde es super, dass Lichtenberg als Berliner Bezirk für das Projekt ausgewählt wurde. Die WDC zeigt, dass Umweltschutz der Meere nicht nur an den Meeren, sondern überall erfolgen kann und muss. Deshalb unterstützt an dem Tag auch das Straßen- und Grünflächenamt die Aktion.“

Das Clean-Up findet bei jedem Wetter statt. Teilnehmer sind aufgerufen, eigene Handschuhe und eine Mund-Nasen-Bedeckung mitzubringen und zu tragen.

Autor:

Manuela Frey aus Charlottenburg

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