Visitenkarte des neuen Quartiers
Das Büro Robertneun gewinnt Hochbauwettbewerb für Eingang des Siemens-Campus

So soll der Eingangsbereich zur neuen Siemensstadt einmal aussehen.
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  • So soll der Eingangsbereich zur neuen Siemensstadt einmal aussehen.
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Es geht zunächst nur um zwei Neubauten. Sie werden aber den Eingangsbereich des künftigen Siemens-Campus markieren. Wer dafür die Vorlage liefern soll, steht seit 25. November fest.

Der Entwurf des Berliner Architektenbüros Robertneun gewann den Hochbauwettbewerb zur Neugestaltung der Siemensstadt 2.0. Er biete „das größte Potenzial und die besten Lösungsansätze, um einen guten Startpunkt für die neuen Gebäude auf dem Areal zu setzen“, heißt es in der kürzlich veröffentlichten Mitteilung der Jury unter Leitung des Architekten Stefan Behnisch. Die Pläne von Robertneun sehen ein 60-Meter-Hochhaus, ein neues Hofgebäude sowie einen Info-Pavillon vor. Das Ensemble orientiert sich dabei an den Bestandsgebäuden, was die Juroren besonders hervorhoben. Auch dass das Atrium im Inneren des Hofgebäudes als Eingang zu einem öffentlich zugänglichen Stadtgeschoss werden soll, fanden sie gut. Außerdem ist die Dachterrasse – ebenso wie beim Hochhaus – als Bereich für die Allgemeinheit ausgewiesen.

Blick in das Atrium.
  • Blick in das Atrium.
  • Foto: Copyright: Siemens
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Ebenfalls Lob gab es beim Thema Nachhaltigkeit – etwa für die vorgesehene Holzhybrid-Bauweise, die begrünten Dächer und insgesamt für das ökologische Gesamtkonzept. Zusammengefasst sei der Entwurf „ein wichtiges Statement für die künftige Entwicklung der Siemensstadt“, sagt Senatsbaudirektorin und Jurymitglied Regula Lüscher.

Grundlage für künftige Gestaltung gelegt

Zur Teilnahme an dem Wettbewerb hatten Siemens und das Land Berlin im Sommer sechs Architekturbüros aus der Stadt eingeladen. Alle hatten sich bereits am städtebaulichen Wettbewerb beteiligt, aus dem Anfang des Jahres das Büro Ortner & Ortner als Sieger hervorging. Er legte die Grundlage für die künftige Gestaltung des Areals. Jetzt gibt es zum ersten Mal eine Vorstellung, wie zumindest die ersten Gebäude konkret aussehen sollen. Geplanter Baubeginn ist 2022.

Die Pläne von Robertneun sowie die der anderen Wettbewerbsteilnehmer sollen im kommenden Jahr öffentlich ausgestellt werden. Wann das passiert, hängt vor allem von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab. Erste Eindrücke wird es aber in Kürze auf www.siemensstadt.siemens.com geben. Am 14. Dezember ab 12.30 Uhr findet außerdem ein Expertentalk zum Siegerentwurf statt, der im Internet übertragen wird.

So soll der Eingangsbereich zur neuen Siemensstadt einmal aussehen.
Blick in das Atrium.
Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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