Vier Cheerleader waren bei der WM in den USA
Aus Spandau ins Nationalteam

Das Cheerleader-Quartett in Orlando.
  • Das Cheerleader-Quartett in Orlando.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Thomas Frey

Sie heißen mit Vornamen Lizzy, Adri, Josie und Adrijana und sind 13, 14 Jahre alt. Ende April begaben sie sich auf eine für ihre Altersgruppe eher untypische Reise.

Sie ging in die USA, exakt nach Orlando, Florida. Dort fand die Cheerleading-Weltmeisterschaft statt. Und das Quartett aus Spandau war dort Teil des deutschen Jugend-Nationalteams.

Erste Nominierung
fürs Nationalteam

Die vier Mädchen gehören zur Cheerleading-Abteilung des SC Staaken. Die hat schon zahlreiche Titel geholt. Aber zum ersten Mal wurden Vertreterinnen aus diesem Verein in den Bundeskader berufen.

Bevor es so weit war, mussten sie bei einem Sichtungstraining antreten, das anscheinend erfolgreich verlaufen ist. Denn danach folgte die Nominierung.

Das bedeutete seit vergangenem Herbst aber auch: Regelmäßige Übungseinheiten mit den anderen National-Cheers an den Wochenenden. Die fanden häufig in Süd- oder Mitteldeutschland statt. Was eigene Anreise sowie Organisieren und Bezahlen von Übernachtung und Verpflegung beinhaltete.

Athleten mussten Reisekosten
teils selbst tragen

Das galt übrigens auch für den Amerika-Trip. Obwohl als Vertreterinnen des Cheerleading und Cheerdance-Verband Deutschland zur WM geschickt, mussten die Reisekosten selbst übernommen werden.

Die beliefen sich pro Person auf rund 2000 Euro, erzählt Staakens-Cheerleading-Chefin Natalie Grant. 400 Euro gab es für jede Teilnehmerin als Unterstützung vom Landessportbund Berlin. Auch der Verein leistete einen Beitrag. Und die Mädchen besserten die Kasse zum Beispiel durch Waffelverkauf bei Veranstaltungen auf. Für den Rest mussten ihre Eltern geradestehen.

Als Gegenwert stand nicht nur eine besondere sportliche Herausforderung, sondern auch viele spannende Erlebnisse. „Wir trainieren gerade hier, wo das sonst unsere Idole machen“, berichteten Lizzy, Adri, Josie und Adrijana nach Hause. Über Skype oder soziale Medien war die Heimat ohnehin ständig über ihre Aktivitäten informiert.

Auch über den Verlauf der WM. Die Deutschen hatten im letzten Jahr den Titel gewonnen. Was aber zur Folge hatte, dass sie jetzt in einer höheren Alters- und Schwierigkeitsklasse antreten mussten. Dort schafften sie den vierten Platz.

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