Datenbasierte Lösungen für die Städte finden
Forschungs-Kooperation mit New York

Kurt Becker, Vize-Dekan an der New York University, Philipp Bouteiller, Geschäftsführer Tegel Projekt GmbH und Stefan Franzke, Geschäftsführer Berlin Partner, bei der Vertragsunterzeichnung.
  • Kurt Becker, Vize-Dekan an der New York University, Philipp Bouteiller, Geschäftsführer Tegel Projekt GmbH und Stefan Franzke, Geschäftsführer Berlin Partner, bei der Vertragsunterzeichnung.
  • Foto: Foto: Tegel Projekt GmbH
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Die New York University und Berlin tauschen künftig Forschungs- und Anwendungsergebnisse zur Entwicklung von Smart-Cities aus. In Berlin soll der Standort auf dem irgendwann geschlossenen Flughafengelände in Tegel sein.

Die Kooperation steht unter dem Motto „DA+B“. Das Kürzel steht für „Data, Artificial Intelligence and Blockchain” und soll Probleme bei der Smart City-Entwicklung von Städten weltweit dienen. Im Rahmen der Tagung „Visionary Cities and Integrated Solutions“ haben am 16. September Kurt Becker, Vize-Dekan an der New York University, Philipp Bouteiller für die Tegel Projekt GmbH und Stefan Franzke als Geschäftsführer von Berlin Partner im Beisein von Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) und Eric Adams, dem Bürgermeister des New Yorker Bezirks Brooklyn, eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Die DA+B-Initative soll eine gemeinsame Plattform für neue datenbasierte Lösungen bei der Stadtentwicklung schaffen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Entwicklung von Regelwerken gelegt, um den Missbrauch und die kommerzielle Ausbeutung der so generierten Daten zu verhindern und vor allem die Privatsphäre der Bürger zu schützen – ein wichtiger Aspekt für die künftige Entwicklung von Smart Cities.

Voneinander lernen,
miteinander Lösungen finden

Die Vereinbarung mit der New York University steht in einer Reihe von Kooperationen zu Smart-City-Themen, die die Tegel Projekt GmbH bereits mit Partnern in Tel Aviv, Eindhoven und der Region Kanarische Inseln verabredet hat. Wirtschaftsenatorin Ramona Pop, sagt dazu: „Diese Kooperationsvereinbarung ist eine großartige Chance für Berlin und New York. Wir wollen voneinander lernen und miteinander Lösungen für eine bessere und grünere Stadt entwickeln. Ein kluger Umgang mit Daten wird uns helfen, Verkehr effizienter fließen zu lassen, die Energieversorgung zu optimieren und die Stadt lebenswerter zu machen.“

Smart City steht für die ganzheitliche Betrachtung aller Zukunftsthemen in den Städten. Es geht um die Antizipation von Trends und Entwicklungen in allen Bereichen, die das Leben in einer städtischen Umgebung beeinflussen. 

Klimaneutralität bis 2050 erreichen

Für Berlin als Smart City gibt es ein klares politisches Bekenntnis: Im April 2015 hat der Berliner Senat die „Smart-City-Strategie Berlin“ beschlossen. Zu den Zielen dieser Strategie gehören unter anderem der Ausbau der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion Berlin-Brandenburg, die Steigerung der Ressourceneffizienz und Klimaneutralität Berlins bis zum Jahr 2050 sowie die Schaffung eines Pilotmarktes für innovative Anwendungen.

Ein halbes Jahr nach Eröffnung des neuen internationalen Flughafens BER soll der Flughafen Berlin-Tegel geschlossen werden. Auf dem Areal entstehen dann in den folgenden Jahren ein Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien: Berlin TXL – The Urban Tech Republic sowie ein neues Wohnviertel: das Schumacher Quartier. Im Zentrum der in der Urban Tech Republic entwickelten und erprobten Technologien soll stehen, was die Metropolen des 21. Jahrhunderts am Leben erhält: der effiziente Einsatz von Energie, nachhaltiges Bauen, umweltschonende Mobilität, Recycling, die vernetzte Steuerung von Systemen, sauberes Wasser und der Einsatz neuer Materialien.

Autor:

Christian Schindler aus Reinickendorf

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