Wilhelmstadt - Leute

Beiträge zur Rubrik Leute

Professor Dieter B. Herrmann im Jahre 2017.

Er machte die Sternenkunde populär
Sternwarte-Direktor Dieter B. Herrmann mit 82 verstorben

Der ehemalige Direktor der Archenhold-Sternwarte und Gründungsdirektor des Zeiss-Großplanetariums, Professor Dieter B. Herrmann, ist im Alter von 82 Jahren in Berlin verstorben. Das teilte die Stiftung Planetarium Berlin mit. Dieter B. Herrmann hat 28 Jahre die Archenhold-Sternwarte geführt und 1987 das Zeiss-Großplanetarium als Gründungsdirektor eröffnet. Vielen ist der Sternenprofessor als Moderator von Wissenschaftssendungen in Erinnerung. Als Direktor der Archenhold-Sternwarte moderierte...

  • Treptow-Köpenick
  • 26.11.21
  • 86× gelesen

Ehrennadel für Thorsten Süfke

Siemensstadt. Thorsten Süfke, Vorsitzender für Freizeit-, Breiten- und Leistungssport beim SC Siemensstadt und Präsident des Landestanzsportverbandes Berlin ist am 9. November mit der "Berliner Ehrennadel für besonderes soziales Engagement" ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurde dabei sein langjähriges ehrenamtliches Wirken im Bereich des Sports. Bereits im August war Thorsten Süfke die Spandauer Ehrennadel, die höchste Auszeichnung des Bezirks, verliehen worden. Die Berliner Ehrung fand im...

  • Siemensstadt
  • 16.11.21
  • 16× gelesen
Erich Wettwer und seine Frau Ulrike vor ihrer Laube.
4 Bilder

Die Geschichte hinter der geplanten Straßenumbennennung
Erna Koschwitz, eine Laube und der Elkartweg

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat im August dieses Jahres den Beschluss gefasst, den Elkartweg in Erna-Koschwitz-Weg umzubenennen. Am 15. November sollte die Enthüllung des neuen Straßenschildes stattfinden. Doch der Termin ist geplatzt. Es habe Einsprüche gegeben, bestätigt Professor Erich Wettwer. Das Rechtsamt von Spandau müsse sie jetzt prüfen. Dies dürfte einige Zeit in Anspruch nehmen. Erich Wettwer hat nach eigenen Angaben den Vorschlag für die Umbenennung des Elkartwegs in...

  • Hakenfelde
  • 12.11.21
  • 118× gelesen

Wer erinnert sich an Frieda Isler?

Haselhorst. Am Burscheider Weg 21 soll es in den 1930er Jahren ein Wasch- und Plättgeschäft gegeben haben, dessen Eigentümerinnen wahrscheinlich zwei jüdische Frauen gewesen waren. Beide sollen sich um 1938 das Leben genommen haben, möglicherweise im Zusammenhang mit der Reichspogromnacht. Um mehr über das Schicksal dieser beiden Frauen zu erfahren, bittet Gudrun O'Daniel-Elmen, Beauftragte für Erinnerungskultur im evangelischen Kirchenkreis Spandau um Mithilfe. Eine heute über 90 Jahre alte...

  • Haselhorst
  • 08.11.21
  • 22× gelesen

Margot Friedländer an den Orten ihrer Kindheit
Holocaust-Überlebende präsentiert Bildband anlässlich ihres 100. Geburtstags

Die Berliner Ehrenbürgerin und Holocaust-Überlebende Margot Friedländer wird am 5. November 100 Jahre alt. Anlässlich ihres Geburtstages hat sie einen Porträtband präsentiert. Für das Buch „Ich lieb’ Berlin – Margot Friedländer zum 100. Geburtstag. Ein Portrait“ hat der Fotograf Matthias Ziegler im Frühjahr dieses Jahres die mehrfach ausgezeichnete Zeitzeugin an den Orten ihrer Kindheit und Jugend in Berlin fotografiert. Entstanden sind 75 Porträts einer quicklebendigen älteren Dame, die seit...

  • Mitte
  • 21.10.21
  • 97× gelesen

Auf den Spuren von John Rabe

Siemensstadt. Am 2. und 3. Oktober gibt es insgesamt drei sogenannte "performative Stadtspaziergänge". Sie thematisieren das Leben von John Rabe und den Aufstieg des Siemens-Konzerns und bilden den Auftakt zu einer gleichnamigen Konzertperformance der japanischen Komponistin Mayako Kubo. Sie wird vom 15. bis 17. Oktober unter dem Titel "Endstation Siemensstadt" auf der Zitadelle aufgeführt. John Rabe (1882-1950) ist posthum in den 1990er-Jahren als "Held von Nanking" bekannt geworden. Nach dem...

  • Siemensstadt
  • 25.09.21
  • 52× gelesen
Steffen Ehlers am Ort seiner Rettungstat.

Zum Nachdenken war keine Zeit
Steffen Ehlers rettete im Februar zwei 11 und 13 Jahre alte Mädchen aus der vereisten Havel

Fotografiert werden wolle er nur im Halbprofil, machte Steffen Ehlers zur Bedingung. Und er möchte auch nicht, dass aus seiner Geschichte eine Heldensaga gemacht wird. Steffen Ehlers hat am 19. Februar dieses Jahres zwei elf und 13 Jahre alte Schwestern aus der Oberhavel gezogen. Die Mädchen waren auf dem teilweise noch vereisten Fluss eingebrochen. Für seine mutige Tag wurde er von Innensenator Andreas Geisel (SPD) mit der Rettungsmedaille des Landes Berlin ausgezeichnet. Sie wird ihm am 24....

  • Hakenfelde
  • 19.09.21
  • 207× gelesen
Bürgermeister Helmut Kleebank (links) und BVV-Vorsteherin Gaby Schiller (rechts, beide SPD) zusammen mit den diesjährigen Trägern der Spandauer Ehrennadel. Von links: Thorsten Süfke, Ingrid Hill, Siegfried Schmidt, Hannelore Krause und Wolfgang Kleßen.

Sozial und ehrenamtlich im Einsatz für den Bezirk
Bürgermeister verleiht Ehrennadel an sechs verdiente Spandauer

Ende August wurde im Gotischen Saal der Zitadelle die Spandauer Ehrennadel 2021 verliehen. Sie ist die höchste Auszeichnung des Bezirks und ging an zwei Frauen und vier Männer. Es handle sich bei den sechs Geehrten um "außergewöhnliche Personen, die sich um Spandau, sozial oder ehrenamtlich motiviert, verdient gemacht haben". So der Wortlaut in der Mitteilung des Bezirksamtes. Die sechs neuen Trägerinnen und Träger der Ehrennadel sind im einzelnen: Horst Noack (66). Er ist seit 51 Jahren...

  • Spandau
  • 11.09.21
  • 97× gelesen
Zur Einweihung der Stele kamen auch Professsorin Ulrike Liedtke (SPD), Präsidentin des Landtags von Brandenburg, und Ralf Wieland (SPD), Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses.
5 Bilder

Das kurze Leben des Wladimir Odinzow
Eine Stele für den bisher letzten bekannt gewordenen Mauertoten

Am 11. August wurde an der Wilhelmstraße, vis-à-vis der Kreuzung zur Straße nach Seeburg, eine Gedenkstele enthüllt. Sie erinnert an Wladimir Iwanowitsch Odinzow, bei seinem Tod erst 18 Jahre alt. Wladimir Odinzow wird als 140. und bisher letzter bekannt gewordener Toter der Berliner Mauer gezählt. Dass auch er Opfer der 28 Jahre bestehenden Grenzsperre geworden war, wurde erst 2017 festgestellt. Gestorben ist er am 2. Februar 1979, mehr als zehn Jahre vor dem Fall des Betonwalls. Die Stelle,...

  • Wilhelmstadt
  • 14.08.21
  • 79× gelesen
  • 1

Ein weiteres Maueropfer

Spandau. Am Mittwoch, 11. August, wird an der Potsdamer Chaussee auf Höhe der Straße nach Seeburg eine Gedenkstele für den sowjetischen Soldaten Wladimir Iwanowitsch Odinzow eingeweiht. Sein Tod am 2. Februar 1979 unweit der Berliner Mauer wurde erst 2017 bekannt, er wird als 140. Opfer der Grenzsperren gezählt. Der damals 18-jährige Wladimir Odinzow war in der Garnison Elstal, westlich von Spandau, stationiert und wurde als vermeintlicher Flüchtling auf der Dorfstraße in Seeburg von Polizisten...

  • Wilhelmstadt
  • 05.08.21
  • 107× gelesen
Die Marga-von-Etzdorf-Straße in der Landstadt Gatow.
2 Bilder

Auf den Spuren der Marga von Etzdorf
Die Fliegerin und ihr mysteriöser Tod

Die Straßennamen in der Landstadt Gatow heißen nach Pionieren der Fliegerei. Das Terrain war einst ein Teil des Flughafens Gatow. Die meisten Straßen sind nach Männern benannt. Umso mehr fallen die wenigen Frauennamen auf, vor allem der von Marga von Etzdorf. Marga von Etzdorf war nur wenige Jahre Pilotin. Sie erreichte während dieser Zeit einigen Ruhm, stürzte aber auch ab. Nach ihrer letzten Bruchlandung begang sie Selbstmord. Im Alter von 25 Jahren. Ein so kurzes Leben hatte niemand der...

  • Kladow
  • 25.07.21
  • 287× gelesen
Joe Chialo an der Spandauer Schleuse, dahinter die Zitadelle.
4 Bilder

Auf dem Weg Reichstag
Ein Spaziergang mit dem CDU-Bundestagskandidaten Joe Chialo

Joe Chialo hat inzwischen eine Wohnung in der Altstadt. Dort soll der Spaziergang beginnen. Er wird kreuz und quer durch das Spandauer Zentrum führen. Mit meist Prominenten durch Kieze wandern ist keine neues Format. Bei Joe Chialo bietet es sich aus zwei Gründen an. Zum einen sind Freilufttermine noch immer die beste Möglichkeit für ein Treffen. Außerdem war Joe Chialo zunächst auf dem Weg, Spandau zu erkunden. Der 51-jährige Musikmanager wurde überraschend im Herbst 2020 als...

  • Spandau
  • 15.06.21
  • 1.606× gelesen
Luca Gesch wartet auf seinen Einsatz beim Pokalfinale.
3 Bilder

Luca Gesch (16) vollzog Siegerehrung beim DFB-Pokalfinale
"Davon werde ich noch meinen Enkeln erzählen"

Den ganz großen Moment hat Marco Reus ihm vermasselt. Der Kapitän des Deutschen Fußball-Pokalsiegers Borussia Dortmund nahm sich nach dem Titelgewinn am 13. Mai den Pott und hob ihn in die Höhe. Eigentlich sollte er ihn von zwei Jugendlichen aus dem Berliner Nachwuchsfußball überreicht bekommen. Luca Gesch (16) aus Staaken und Mitglied der Spandauer Kickers ist einer der beiden Jugendlichen. Er ist Schiedsrichter und gehört zum Berliner Jugendleistungskader. Er und seine Kameradinnen und...

  • Staaken
  • 18.05.21
  • 115× gelesen
Mit Blumen, Kerzen, Klingel haben sich zwei Obdachlose ihr kleines Reich in schwieriger Lage gestaltet.
2 Bilder

"Kreativität in höchster Not"
Obdachlosenlager berührt Spandauer Volksblatt-Leserin Irene Gebert

Das Foto schickte Volksblatt-Leserin Irene Gebert. Es zeigt ein Obdachlosenlager an der Havel. Entdeckt habe sie es bei ihren wöchentlichen Radtouren in dieser Gegend. Beim Blick auf das Bild wird schnell deutlich, dass diese Notunterkunft unter der Brücke einige Besonderheiten aufweist. Sie macht einen gepflegten Eindruck. Ein mit Blumen geschmückter Vorgarten ist zum Beispiel zu erkennen. Ein Zaun grenzt das Anwesen ab. Darauf befinden sich Kerzen. Sogar eine Klingel gibt es. Der Anblick...

  • Spandau
  • 06.05.21
  • 58× gelesen
Olaf Lezinsky, 58, ist Eigentümer des Verlagsservice Lezinsky und Enkel des Verlegers Erich Lezinsky, der vor 75 Jahren von der britischen Militärregierung die Lizenz für das Spandauer Volksblatt erhielt. Olaf Lezinsky ist unter anderem Alpenvereinsmitglied und Tourenskigeher.

Interview mit Olaf Lezinsky, Eigentümer des Verlagsservice Lezinsky
Das Spandauer Volksblatt vermittelt Heimatgefühl, Wirtschaftskraft und Besonderheiten des Bezirks

Olaf Lezinsky, Jahrgang 1962, ist ein Enkelsohn des Volksblatt-Gründers Erich Lezinsky. Nach dem Verkauf der Zeitung gründete er mit seinem Bruder Rainer den Verlagsservice Lezinsky. Er ist seither verantwortlich für die Anzeigenakquise des Spandauer Volksblatts sowie zusätzlich weiterer Medien. Herr Lezinsky, wann sind Sie in Ihrem Leben zum ersten Mal bewusst mit dem Spandauer Volksblatt in Berührung gekommen? Olaf Lezinsky: Wenn ich mich richtig erinnere war das im Jahr 1967 und es war...

  • Spandau
  • 04.05.21
  • 109× gelesen
Erich Lezinsky bei seiner Ansprache anlässlich der Übergabe der Zeitungslizenz für das Spandauer Volksblatt durch Vertreter der britischen Militärregierung im März 1946.
2 Bilder

Erich Lezinsky und die Verlagsgründung vor 75 Jahren
"Die Tendenz sollte nicht ausgesprochen sozialdemokratisch sein"

von Karl Heinz Bannasch, Erster Vorsitzender der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau e.V Mit unerschütterlicher Energie hat sich Erich Lezinsky nach dem Ende der Nazi-Schreckensherrschaft dem Wiederaufbau Spandaus gewidmet und sofort versucht, die 1933 verbotene Tageszeitung “Spandauer Volksblatt” wiederzubeleben. Der 1886 in Gorgast, nahe Küstrin, geborene Sohn eines Försters erlernte nach der Volksschule das Handwerk eines Buchdruckers. Schon damals hatte er die Sehnsucht, einmal Redakteur...

  • Spandau
  • 04.05.21
  • 63× gelesen
Die Verlegerin Ingrid Below-Lezinsky (1930-2005).

Eine Preußin im positiven Sinn
Volksblatt-Verlegerin Ingrid Below-Lezinsky verkörperte die Tradition und die Werte der Zeitung

Bei allen Veränderungen und Umbrüchen, die das Spandauer Volksblatt in seinen 75 Jahren erlebte, gab es über nahezu sechs Jahrzehnte eine Kontinuität. Sie wurde verkörpert von Ingrid Below-Lezinsky, Verlegerin des Blattes und bis zu ihrem Tod 2005 Herausgeberin der Zeitung. Ingrid Below-Lezinsky ist in diese Aufgabe nicht hineingeboren, aber hineingewachsen. Sie hat sie angenommen, sich ihr gestellt – auch aus Verpflichtung gegenüber diesem Erbe. Sie wurde als Ingrid Metzler 1930 in Wedding...

  • Spandau
  • 04.05.21
  • 39× gelesen
SPD-Bürgermeister Helmut Kleebank.

Grußwort von Spandaus Bürgermeister Helmut Kleebank
Eine zugewandte Zusammenarbeit

Liebe Redaktion des Spandauer Volksblattes, liebe Leserinnen und Leser, seit nunmehr 75 Jahren gibt es das Spandauer Volksblatt und erfreut seine Leserinnen und Leser mit allen wichtigen Neuigkeiten aus dem Bezirk und vielen Informationen über Aktuelles in Spandau. Ich gratuliere zu diesem Dreivierteljahrhundert-Jubiläum und der 75-jährigen Erfolgsgeschichte des Spandauer Volksblattes. Onlineformat ergänzt die Papierfassung Seit Einzug der digitalen Welt können wir die aktuelle Ausgabe stets...

  • Spandau
  • 29.04.21
  • 9× gelesen
Fotograf Joachim Mädlow
2 Bilder

Die Gesichter der Scharfen Lanke
Fotokalender beim Verlagsservice Lezinsky erschienen

„Idyllisch gesäumt von vertrauten Wegen und Stegen, Häusern und Gärten, Vereinen und Booten öffnet sie zum Horizont hin ein Fenster in die blaue Ferne.“ So schwärmt Joachim Mädlow von einem besonderen Stück Spandau, der Scharfen Lanke. Die Havelbucht in Pichelsdorf ist beliebt als Naherholungsgebiet und bei Wassersportlern. Und je nach Tages- und Jahreszeit, je nach Wetterlage zeigt sie immer ein anderes Gesicht. Diese Stimmungen hat Joachim Mädlow festgehalten – in Form eines Fotokalenders,...

  • Wilhelmstadt
  • 22.11.20
  • 159× gelesen
Dietrich Beese ist ehrenamtlicher Wetterbeobachter für den Standort Marzahn.
2 Bilder

Der Mann für die Schneehöhe
Auch Ehrenamtliche unterstützen die Arbeit des Deutschen Wetterdienstes

Der Messstab liegt immer bereit, der tägliche Blick aus dem Fenster zeigt, ob er zum Einsatz kommen wird. Jeden Morgen um exakt 6.50 Uhr ist es so weit. Dann übermittelt Dietrich Beese dem Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Main die aktuelle Schneehöhe für den Standort Marzahn. „Ich habe schon 1997 angefragt, ob ich für den DWD arbeiten kann“, sagt Dietrich Beese. „Damals gab es hier allerdings noch keine Messstation, die wurde erst 2007 eingerichtet.“ Der rüstige Rentner, von Hause...

  • Marzahn
  • 04.11.20
  • 294× gelesen
Hallenbäder? Erinnert sich wer? Dirk Franke hilft allen Berliner Schwimmern mit seinem Kartenspiel auf die Sprünge.
3 Bilder

"Plötzlich kam Licht in die Hallen"
Dirk Franke veröffentlicht Berlins Schwimmbäder als Quartett

Prunkbäder, Volksbäder, Sportbäder: Berlin ist die Hauptstadt historischer Schwimmbäder. Der Schöneberger Dirk Franke hat sie und ihre spannende Geschichte jetzt als Kartenspiel herausgebracht. Angela Merkel saß in der Sauna des Schwimmbades im Ernst-Thälmann-Park, als die Mauer fiel. Hans Rosenthal lernte im Stadtbad Schöneberg schwimmen. Im Paracelsusbad trainierte einst die Elite von Berlins Synchronschwimmern, und im Stadtbad Neukölln gab es das erste Schwimmbecken nur für Frauen. Berlins...

  • Schöneberg
  • 09.10.20
  • 526× gelesen

Förderer des jüdischen Lebens

Berlin. Kultursenator Klaus Lederer wird am 18. November den vom Senat ausgelobten „Moses-Mendelssohn-Preis zur Förderung der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen“ an Dr. Hermann Simon verleihen. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Die Jury würdigt den Einsatz Simons als Historiker, Museumsdirektor und engagiertes Mitglied der Jüdischen Gemeinde für die Erforschung der jüdischen Geschichte. Ohne ihn wäre die Neue Synagoge kaum...

  • Mitte
  • 06.10.20
  • 65× gelesen

Heiraten und Scheidungen

Berlin. In Tempelhof-Schöneberg haben sich 2019 mit 2059 Paaren die meisten Verliebten trauen lassen. Danach folgen Charlottenburg-Wilmersdorf mit 1966, Neukölln mit 1639 und Steglitz-Zehlendorf 1187 Paaren. Am wenigsten hatten die Standesbeamten in Spandau mit 682 Trauungen zu tun. Das geht aus der Antwort von Justizstaatssekretärin Daniela Brückner auf die Anfrage von Sebastian Schlüsselburg hervor. Der Linke-Abgeordnete wollte auch alles zu Ehescheidungen wissen. Exakt 6058 waren es 2019;...

  • Mitte
  • 10.09.20
  • 121× gelesen
Markus Prill sagt „Tschüss“. Zum Abschied haben ihm die Schüler der Schule an der Haveldüne ein Bild gemalt. Zum Dank, dass er 17 Jahre ihr Schulleiter war.
2 Bilder

Schulleiter Markus Prill sagt "Tschüss"
Vom Unruhestand in den Ruhestand

17 Jahre war Markus Prill Leiter der Schule an der Haveldüne. Jetzt ist für ihn Schluss. Der 64-Jährige verabschiedet sich aus dem Schuldienst. Ruhestand? Das ist ein Wort, das zu Markus Prill nicht so recht passt. Er war immer einer, der macht und was schaffen will, der leidenschaftlich Lehrer war. „Die Schule und ich, das passte irgendwie. Ich bin immer gern dorthin gegangen“, sagt Markus Prill. Profimusiker ist nichts SolidesDabei war der Lehrerberuf nicht die erste Wahl des jungen Prill. Er...

  • Wilhelmstadt
  • 02.05.20
  • 854× gelesen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.