Vier Fördergebiete: Senat ermöglicht Pankow weitere Investitionen in die Infrastruktur

Pankow. Der Senat wird in den kommenden Jahren in vier Gebiete des Bezirks Mittel aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost investieren. Das teilt Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) dem Bezirk mit.

In die Förderung völlig neu aufgenommen wird das Gebiet Elisabethaue. Auf der riesigen Fläche zwischen Blankenfelde und Französisch Buchholz plant der Senat ein neues Wohngebiet. Tausende Wohnungen sollen in Zukunft vor allem von städtischen Wohnungsbaugesellschaften zu moderaten Mieten angeboten werden. Stadtumbau-Ost-Mittel werden dort vor allem in den Ausbau der Infrastruktur, wie Schulen oder Kitas fließen.

Zwar nicht ganz so viel, aber immerhin bis zu 1500 Wohnungen sollen entlang der Michelangelostraße in Prenzlauer Berg gebaut werden. Die betreffende Fläche grenzt an den Mühlenkiez an der Greifswalder Straße. Dieses Gebiet ist zwar bereits Stadtumbaugebiet, hat aber bislang einen inaktiven Status. Das soll sich nun ändern. Der Senat wird nun aktiv Fördermittel bereitstellen, damit dort ebenfalls Infrastrukturprojekte umgesetzt werden können.

Weitergeführt wird die bisherige Förderung des Stadtumbaugebietes Prenzlauer Berg. Dabei handelt es sich um Bereiche des Ortsteils, die kein Sanierungsgebiet waren. Die Förderung wird sich vor allem auf den Ernst-Thälmann-Park und die Grüne Stadt konzentrieren. Unter anderem soll kräftig in die Sanierung des Kulturstandorts an der Danziger Straße 101 investiert werden.

Weitergeführt und ausgeweitet

Weitergeführt und räumlich etwas ausgeweitet wird das Stadtumbaugebiet Buch. Dort sind in den zurückliegenden sieben Jahren bereits Schulen, Kitas sowie soziale Einrichtungen saniert worden. Mit der Ausweitung des Stadtumbaugebietes soll nun unter anderem das Ortsteilzentrum gestärkt werden.

Die Pankower Bezirksverordnetenversammlung hatte vorgeschlagen, dass für weitere Gebiete im Bezirk geprüft werden soll, ob sie nicht auch mit Fördermitteln aufgewertet werden könnten. Unter anderem wären solche Investitionen in den Ortskern von Heinersdorf, in die Weißenseer Spitze/Langhansstraße sowie in Pankow-Süd nötig. Für diese Gebiete stellt der Senat allerdings noch keine Fördermittel bereit. BW
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