Trainer-Routinier Karsten Heine soll es richten
Ziel der VSG Altglienicke ist ein einstelliger Tabellenplatz

Der neue VSG-Trainer Karsten Heine.
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Die Fußballer der VSG Altglienicke gehen in ihre dritte Regionalligasaison. Endlich soll mal nicht um den Klassenerhalt gezittert werden.

Seit Mittwoch wird bei den Viertliga-Kickern wieder trainiert. Personell gab es einige Veränderungen. Trainer Andreas Zimmermann (jetzt Wuppertaler SV) musste nach Ende der Spielzeit gehen. Auch Routinier Björn Brunnemann hat den Verein verlassen.

Die bekannteste Verpflichtung ist der neue Chefcoach Karsten Heine. Der 64-jährige Köpenicker ist eine lebende Berliner Fußball-Legende. Für den 1. FC Union bestritt Heine in den 1970er- und 1980er-Jahren 215 Pflichtspiele. In seiner Trainerlaufbahn betreute er zweimal die Profis von Union. 1988 gelang den Eisernen unter Heine am letzten Spieltag in Karl-Marx-Stadt durch einen 3:2-Sieg ein umjubelter Klassenerhalt in der DDR-Oberliga.

Karsten Heine machte sich auch bei Hertha BSC einen Namen. Viermal trainierte er die erste Mannschaft. Zudem war er viele Jahre bei Hertha BSC II. Zwischenzeitlich und danach stand er auch bei Babelsberg 03 und dem Chemnitzer FC unter Vertrag. Nach drei Jahren Pause ist der nach wie vor gertenschlanke Heine nun wieder zurück an der Seitenlinie. „Es macht nach wie vor Spaß“, sagt er. Unterstützt wird Heine von VSG-Co-Trainer Torsten Mattuschka sowie dem neuen Torwart- und Athletiktrainer Roman Linke.

Auch mit Hilfe von Neuzugängen wie Tom Scheffel (Wormatia Worms), Tony Schmidt (Budissa Bautzen), Jan Binias (SpVgg Erkenschwick) und Berk Inaler (U19, 1. FC Union) soll nach dem insgesamt enttäuschenden 14. Tabellenrang in der neuen Spielzeit nicht mehr um den Klassenerhalt gezittert werden. Ein einstelliger Platz ist das Ziel. „Wir wollen den nächsten Schritt machen. Der Kader gibt es her“, sagt Sportchef Daniel Böhm. Das erste Testspiel ist gleich ein Höhepunkt. Am 29. Juni 13 Uhr geht es auf dem Fritz-Lesch-Sportplatz, Dörpfeldstraße 89, gegen Hansa Rostock.

Infrastrukturell ist die VSG auf der Suche nach einer festen Trainingsanlage vorangekommen. In wenigen Wochen wird die Willi-Sänger-Sportanlage an der Köpenicker Landstraße in Baumschulenweg festes Trainingsdomizil sein. Derzeit wird der Naturrasenplatz noch hergerichtet. Um ihn herum soll auch das VSG-Stadion für 3000 bis 5000 Besucher entstehen (Berliner Woche berichtete). Mitte Juni gab es diesbezüglich ein Vorort-Gespräch der Vereinsverantwortlichen mit Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki (SPD) und Sportstadträtin Cornelia Flader (CDU). „Wir sind mit dem Bezirk auf einem guten Weg. Frau Flader und Sportamtsleiter Steffen Senkbeil stehen zu 100 Prozent hinter uns“, sagt Böhm. „Wir müssen Förderanträge stellen und hoffen auch auf Bundesmittel.“

Wenn alles gut läuft, könnte die VSG ab Sommer 2020 ihre Heimspiele in Baumschulenweg austragen. Bis dahin muss für Pflichtspiele weiter der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark herhalten.

Autor:

Matthias Koch aus Köpenick

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