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Brandhaus weiter unbewohnt

Das Brandhaus an der Cecilienstraße ist an der Rückseite eingerüstet.
Das Brandhaus an der Cecilienstraße ist an der Rückseite eingerüstet. (Foto: hari)

Das Bezirksamt zahlt Spenden an die Bewohner des Brandhochhauses Cecilienstraße aus. Die meisten Bewohner haben inzwischen eine neue Wohnung. Wie es mit dem Gebäude der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsgenossenschaft weitergeht, ist noch unklar.

Bei dem Hochhausbrand an der Cecilienstraße 182 Anfang Dezember gab es Verletzte und viele Mieter mussten anschließend in Notunterkünften untergebracht werden. Das Gebäude ist nach wie vor gesperrt, aber auf der Seite zum Innenhof eingerüstet.

Fast alle Mieter haben inzwischen eine neue Wohnung bezogen. 20 von ihnen konnte die Berlin-Brandenburgische Wohnungsgenossenschaft selbst mit neuen Wohnungen versorgen. 18 kamen bei anderen Wohnungsgenossenschaften oder Vermietern unter. Insgesamt wurden nach dem Brand 39 Wohnungen gesperrt.

Das Haus ist zur Hofseite eingerüstet. „An einem Sanierungskonzept arbeiten alle Beteiligten mit Hochdruck. Aufgrund des Ausmaßes des Schadens wird es keine schnelle Lösung geben“, beantwortet die Wohnungsgenossenschaft eine Anfrage der Berliner Woche.

Der Zutritt zum Haus ist weiter verboten. Allerdings hat die Wohnungsgenossenschaft mit allen Mietern mehrere Termine zur Beräumung ihrer Wohnungen vereinbart. Da der Abtransport über das Treppenhaus nicht möglich ist, wurde auf der Hofseite ein Lastenaufzug angebracht.

Betroffene Mieter können sich beim Bezirksamt um die Auszahlung von Spendenmitteln bewerben. Bei der im Dezember eingeleiteten Spendensammlung sind etwas mehr als 1800 Euro zusammengekommen. Eine unabhängige Kommission entscheidet über die Vergabe. Die Anträge sollten neben Vor- und Nachnamen und dem Geburtsdatum die Wunschsumme und Angaben zum Verwendungszweck enthalten.

Anträge können formlos an Romy Wünsche, Amt für Soziales, Soz I TL, Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Abteilung Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management, 12 591 Berlin, gestellt werden. Kontakt per E-Mail an romy.wuensche@ba-mh.berlin.de und unter 902 93 49 56.

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