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Eltern fordern schnelle Lösung am Otto-Nagel-Gymnasium

Wo: Otto-Nagel-Gymnasium, Schulstraße 11, 12683 Berlin auf Karte anzeigen
Die Sanierung des Otto-Nagel-Gymnasium soll bis zum Beginn der Winterferien abgeschlossen sein.
Die Sanierung des Otto-Nagel-Gymnasium soll bis zum Beginn der Winterferien abgeschlossen sein. (Foto: hari)

Die Sanierung des Otto-Nagel-Gymnasiums ist zwar fast abgeschlossen. Dennoch fehlen im zweiten Schulhalbjahr weiterhin Unterrichts- und Fachräume und der Sportunterricht findet auf dem Sportkomplex am Eugen-Roth-Weg statt.

Bis zu den Winterferien soll die Sanierung des Gebäudes in der Schulstraße 11 endlich beendet sein. Nach den Ferien werden die Schüler der neunten bis zwölften Klassen dann wieder in ihre Schule zurückkehren können. Sie wurden während der Sanierung im Melanchthon-Gymnasium in Hellersdorf unterrichtet.

Wie der Fachunterricht im neuen Schulhalbjahr erfolgen soll, ist allerdings noch unklar. Den Vorschlag des Bezirksamtes, ihn an anderen Schulen des Bezirks zu erteilen, hat die Schulkonferenz abgelehnt. „Der Mehraufwand für Schüler und Lehrer wäre erheblich“, erklärt Robert Stein, Vorsitzender der Gesamtelternvertretung des Gymnasiums.

Der Raummangel hat mit einer Reihe von Planungspannen in den zurückliegenden Jahren zu tun. Sie begannen 2013 mit dem Abriss der maroden Turnhalle und der Sanierung des Hauptgebäudes. „Eigentlich sollten im Rahmen der Sanierung jeweils zwei Chemie- und Physikkabinette sowie zwei sogenannte Demoräume entstehen“, erläutert Stein. Bei der Übergabe stellte sich indes heraus, dass nur jeweils ein solcher Raum zur Verfügung stand.

Um so mehr drängen Schulleitung und Eltern jetzt darauf, dass der geplante Ergänzungsbau schneller fertig wird. Er soll gemeinsam mit zwei neuen Sporthallen entstehen. 16,5 Millionen Euro beträgt die Bausumme. Sie macht umfangreiche, lange dauernde Planungen und eine europaweite Ausschreibung notwendig. Baubeginn wäre frühestens im März 2022, Fertigstellung frühestens 2024.

Die Schule drückt indes aufs Tempo, will auf die neuen Gebäude und vor allem den Erweiterungsbau nicht so lange warten. Die Eltern sprechen sich sogar für einen Modularen Ergänzungsbau (MEB) aus, der in 18 bis 24 Monaten bezogen werden könnte. Der Zeitraum bis zur Fertigstellung ließe sich mit einem geschickt aufgestellten Stundenplan einigermaßen überbrücken. Eile ist jedoch geboten, denn die oberen Jahrgangsstufen sind dreizügig, die unteren jedoch bereits vierzügig.

Das Bezirksamt hat der Schule Unterstützung zugesagt und die Finanzmittel für den Schulausbau in den Investitionsplan 2021-2025 eingestellt. Sollte der Senat einer Vorfinanzierung zustimmen, würde der Bezirk das Geld für den Modularen Ergänzungsbau (MEB) auch schon früher bereitstellen. Bis spätestens Juni will der Senat dazu eine Entscheidung gefällt haben.

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