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Durchgang ist keine Durchfahrt: Straßenamt lässt Gitter zum Schutz anbringen

Der Durchgang vom Spatenweg zum Blumberger Damm soll durch eine Sperre sicherer werden.
Der Durchgang vom Spatenweg zum Blumberger Damm soll durch eine Sperre sicherer werden. (Foto: hari)

Der Durchgang vom Spatenweg zum Blumberger Damm wird häufig von Radfahrern und sogar Mopeds genutzt. Anwohner ärgern sich und sehen die Gefahren.

Dirk und Carola Dietrich haben sich deshalb schon mehrfach an das Ordnungsamt gewandt. Nach der ersten Beschwerde im Sommer vergangenen Jahres kamen sogar zwei Ordnungsamtsmitarbeiter. Bei der zweimaligen Kontrolle stellten diese fest, dass kaum ein Radfahrer trotz der angebrachten Sperre in Gestalt eines Geländers beim Passieren des Durchgangs absteigt.

Nach kurzzeitiger Besserung ging es schon im Herbst weiter wie zuvor. Die Dietrichs stellten mittlerweile sogar fest, dass auch Mopedfahrer auf ihren Maschinen den Durchgang zunehmend durchquerten ohne abzusteigen. „Hier laufen viele Familien mit kleinen Kindern lang. Es wird kein schöner Anblick, wenn das erste Kind unter einem Fahrrad oder Moped liegt“, schrieb Dirk Dietrich Ende August an das Ordnungsamt. Er erhielt darauf keine Antwort.

Das Bezirksamt handelte aber inzwischen. Verkehrsstadtrat Johannes Martin (CDU) ließ Ende November ein Sperrgitter auf der Seite des Spatenweges an dem Durchgang bauen. „Bei einer Kontrolle hatte das Ordnungsamt insgesamt 25 Ordnungswidrigkeiten an der Stelle festgestellt“, erklärt er. Der Durchgang durch die Sperre musste allerdings so breit sein, dass auch Rollstuhlfahrer hindurchkommen. „Wir können nur hoffen, dass dadurch Radfahrer und Mopedfahrer nicht zu Kunststücken verleitet werden“, erläutert er.

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