Ex-Weltrekordlerin wirbt für Inklusion

Karow. Laufen, Springen, Hüpfen – Bewegung ist für die meisten von uns selbstverständlich. Erst wenn der Körper mal nicht „funktioniert“, fällt auf wie viel von unserer Mobilität abhängt.

Wer mit einer motorischen oder visuellen Behinderung leben muss, kann dennoch sportlich aktiv sein. Diese Botschaft sollte der Aktionstag "Inklusion Aktiv Pankow" von den Karower Dachsen verbreiten. Um sich davon zu überzeugen durften sich die Passanten auf der Piazza Karow am 29. April beispielsweise selbst in einen Rollstuhl setzen und damit einen Parcours abfahren. Auch für Regina Vollbrecht ist ihre Sehbehinderung keine Ausrede. Bis vor kurzem hielt sie noch den Marathon-Weltrekord für blinde Frauen. Ab Juni wird sie Behindertenbeauftragte in Reinickendorf und setzt sich daher weiter für das Thema Inklusion ein.

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