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Richtfest für elf Geschosse: Die Howoge baut am Rosenfelder Ring ein Hochhaus

Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke) beim Richtfest.
Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke) beim Richtfest. (Foto: Wrobel)

Friedrichsfelde. Kleine Wohnungen mit ein oder zwei Zimmern wird das neue Hochhaus der Wohnungsbaugesellschaft Howoge am Rosenfelder Ring bieten. Es ist der erste Hochhausbau der landeseigenen Gesellschaft.

Die Bauoffensive der Howoge ist in voller Fahrt: "Derzeit sind elf Projekte in Bau, insgesamt sind das 2000 Wohneinheiten, die entstehen", sagte Howoge-Chefin Stefanie Frensch am 23. Januar anlässlich des Richtfestes für ein ganz besonderes Projekt. Am Rosenfelder Ring 13 entsteht derzeit das erste Howoge-Hochhaus. Zwischen Plattenbauzeilen der 1960er- und 1970er-Jahre sollen schon Ende diesen Jahres die insgesamt 113 meist kleinen Wohnungen bezugsfertig sein.

Ein Projekt, das Schauwert hat. Denn zur Jahreswende gab es an der von der Politik in Auftrag gegebenen Bauoffensive der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Kritik. Noch immer reichen die Anstrengungen nicht aus, um des Wohnungsmangels Herr zu werden und den steigenden Mietpreisen zu begegnen. Dabei wächst Berlin stetig. Das erlebt auch Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke), der in seinem Bezirk rund 280000 Einwohner zählt. "Ich gehe davon aus, dass wir in drei Jahren 300 000 Einwohner in Lichtenberg zählen werden", so Grunst bei dem Hochhaus-Richtfest. Deshalb freut sich auch Katrin Lompscher (Linkspartei), Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, auf die künftigen Wohnbauprojekte der Howoge in Lichtenberg: Denn der aktuelle Hochhausbau mit 33 Metern Höhe und elf Geschossen am Rosenfelder Ring ist vergleichsweise zwergenhaft zu dem Projekt, das die Howoge an der Frankfurter Allee 135 in Sichtweite zum Stefan-Heym-Platz plant. 18 Geschosse soll das Haus heben, in dem 215 Wohnungen und Büros Platz finden. Es ist ein Projekt, dass bei Katrin Lompscher Erinnerungen weckt: Denn die heutige Senatorin begleitete einst als Lichtenberger Stadträtin den Abriss des Wohnhochhauses an exakt der Stelle, auf der nun erneut ein Hochhaus entstehen soll. Der Baubeginn ist noch für dieses Jahr vorgesehen. KW

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