Der Bezirk investiert in den Straßenausbau
Rund 13 Millionen Euro sollen in die Dahlwitzer und Landsberger Straße fließen

Über die Dahlwitzer Straße fahren täglich Tausende von Pkw und Lkw. Das Bezirksamt will die Straße sanieren.
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  • Foto: hari
  • hochgeladen von Christian Sell

Das Bezirksamt will die Dahlwitzer Straße ganz und die Landsberger Straße teilweise sanieren und ausbauen. Es hat die Straßenbaumaßnahmen in seine Investitionsplanung 2019- 2023 aufgenommen.

Die Dahlwitzer Straße am östlichen Rand des Bezirks ist die Nord-Süd-Verbindung zwischen Hönow und dem Gewerbegebiet in Hoppegarten. Sie könnte Teil der vom Bezirk gewünschten Umfahrung des Ortsteilzentrums Mahlsdorf werden. Als solche würde sie einmal über das Gebiet um den S-Bahnhof Birkenstein bis zur B1/B5 führen. „Wir schaffen mit der Sanierung der Dahlwitzer Straße auf unserem Gebiet die technischen Voraussetzungen dafür“, erklärt Verkehrsstadträtin Nadja Zivkovic (CDU).

Laut Begründung im Investitionsplan wurde die Dahlwitzer Straße in den 1960er-Jahren unzureichend ausgebaut. Der Standard entspreche nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Straßendecke besteht mal aus Asphalt, mal aus Beton und ist in einem schlechten Zustand. Einen nur sehr schmalen Gehweg gibt es nur auf einer Seite, Radwege gar nicht und die Beleuchtungsanlage ist veraltet. Eine provisorische Entwässerungsanlage gibt es nur auf einer Straßenseite.

Da die Kapazität des in der Dahlwitzer Straße vorhandenen Regenrückhaltebeckens nicht ausreicht, um die gesamte Niederschlagsmenge aufzunehmen, muss die Straße mit einem Überlauf nachgerüstet werden. Das überschüssige Wasser soll über einen Regenwasserkanal in der Landsberger Straße weiter in das Regenrückhaltebecken Kaulbachstraße abgeleitet werden. In diesem Zusammenhang soll die Landsberger Straße zwischen Dahlwitzer und Stralsunder Straße weiter ausgebaut werden, so wie bereits auf dem südlichen Abschnitt. Damit soll sie auch ihrer neuen Funktion besser gerecht werden können, nämlich den Verkehr aus den anliegenden Straßen aus dem Siedlungsgebiet zu sammeln. Außerdem kann sie dann besser zur Entlastung der Lemkestraße im Norden dienen, deren südlichen Teil das Bezirksamt gleichfalls ausbauen will.

Die Kosten für die Sanierung der beiden Straßen veranschlagt das Bezirksamt mit 12,9 Millionen Euro. Die Planungsunterlagen sollen bis 2021 erarbeitet werden, 2022 könnte der Baubeginn sein. Über die Dringlichkeit und den Terminplan entscheidet jedoch der Senat.

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