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Warten auf die Wasserbetriebe: Bauarbeiten an der Pilgramer Straße beginnen im Herbst

Noch ist die Pilgramer Straße auf Höhe von porta und der neuen Häuser an der Straße Am Theodorpark voller Gefahren. Neue Fußwege und eine Beleuchtung sollen das ändern.
Noch ist die Pilgramer Straße auf Höhe von porta und der neuen Häuser an der Straße Am Theodorpark voller Gefahren. Neue Fußwege und eine Beleuchtung sollen das ändern. (Foto: hari)

Mahlsdorf. Die Pilgramer Straße ist in den zurückliegenden Jahren zunehmend zu einer Straße für den Durchgangsverkehr geworden. Nach der Eröffnung des porta-Möbelhauses wird sie das noch mehr, befürchten viele Anwohner. Der Bezirk will die Straße schöner und sicherer machen.

Die Arbeiten an der Pilgramer Straße von der B1/B5 bis zur Straße 48 sollen im September beginnen. Das Straßenamt hätte bereits mit der Fertigstellung von porta im Mai loslegen können, muss aber auf die Berliner Wasserbetriebe warten. Diese hatten zuvor noch einige Arbeiten zu erledigen.

„Wir haben die Wasserbetriebe gebeten, schnellstmöglichst zu beginnen, konnten uns aber nicht mit unserem Wunschtermin durchsetzen“, sagt Verkehrsstadtrat Johannes Martin (CDU). Für den Bezirk sei es entscheidend gewesen, dass noch in diesem Jahr begonnen werden kann, da die Vergabe von Fördermitteln daran hinge. „Es hat einiges Hin und Her bei den Planungen gegeben. Wir haben dem Bezirk aber niemals etwas anderes zugesagt, als dass wir noch im Jahr 2017 anfangenn“, erklärt Stephan Natz, Pressesprecher der Wasserbetriebe. Immerhin hätten sich Bezirk und Wasserbetriebe darauf einigen können, die Erneuerung des nördlichen Bereichs von der Straße 48 bis zur B1/B5 gemeinsam zu planen und durchzuführen.

Neben Instandsetzungsarbeiten ist von den Wasserbetrieben vorgesehen, rund 200 Meter Regenwasserkanäle zu verlegen und entsprechende Gullys und Einstiegsschächte anzulegen. Hinzu kommen rund 50 Meter neuer Schmutzwasserkanäle und das Auswechseln von 300 Meter Trinkwasserleitung.

Nachdem die Wasserbetriebe fertig sind, will das Straßenamt mit dem Neubau des Fußwegs auf der westlichen Seite des Straßenabschnitts beginnen. Außerdem werden beidseitig Radwege markiert und von der Rahnsdorfer Straße bis zur B1/B5 auf beiden Seiten Straßenlampen aufgestellt. Zum Schluss stellt das Straßenamt einen von porta bezahlten Gehweg auf der östlichen Seite her. Alle Arbeiten sollen bis zum Herbst 2018 beendet sein.

Damit wird die Straße auch auch für Radfahrer und Fußgäner sicherer. Wann weitere Arbeiten erfolgen, steht noch nicht fest. „Wir hoffen, dass wir das noch in die Planungen für das kommende Jahr nehmen können“, erklärt Stadtrat Martin.hari

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