30 Jahre Neu-Hohenschönhausen: Filme gesucht

Neu-Hohenschönhausen. Die Entstehung der Großsiedlung ist Thema der "Langen Filmnacht Hohenschönhausen" im Sommer. Hobby-Filmer können noch bis zum 15. April ihre Aufnahmen einreichen.

"Wir wollen nicht nur einen historischen Blick auf die Entstehung der Großsiedlung werfen", sagt Berit Petzsch. "Wir wollen auch wissen: Was passierte während der Wende und danach mit den Menschen? Auch die aktuelle Entwicklung, wie der Zuzug in die Siedlung, sollen ein Thema sein." Die Kulturwissenschaftlerin sammelt zusammen mit der Medienwissenschaftlerin Stefanie Eckert Filmmaterial über Neu-Hohenschönhausen.

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums wird das Material am 20. Juni zwischen 14 bis 24 Uhr an einem noch unbekannten Ort öffentlich präsentiert.

Die Organisatorinnen haben bereits jede Menge Material gesichtet: "Es gibt viele Dokumentationen und Kurzspielfilme, die über die Jahre entstanden sind. Doch auch Filmprojekte von Jugendlichen aus den Kiezen vermitteln einen ganz besonderen Blick auf das Leben im Ort", sagt Petzsch. Deshalb soll die Sicht der Anwohner bei der Langen Filmnacht eine ganz besondere Rolle spielen.

Noch bis zum 15. April können Hobby-Filmer aus der Nachbarschaft ihre privaten Aufnahmen einreichen. Gesucht werden Filme aus Neu- und auch aus Alt-Hohenschönhausen aus den letzten 30 Jahren. Sie sollten möglichst in einem digitalen Format vorliegen.

Karolina Wrobel / KW

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