Chaotischer Morgen
Verordnete fordern mehr Sicherheit vor der Schule an den Buchen

Mit Aktionen wie „Zu Fuß zur Schule“ konnte bereits erreicht werden, dass weniger Elterntaxis vor der Schule halten.
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Wie kann die Verkehrssicherheit vor der Grundschule an den Buchen verbessert werden? Das Bezirksamt soll dazu dem Verkehrsausschuss und den Gremien der Grundschule Vorschläge unterbreiten. Diesen Beschluss fassten die Bezirksverordneten auf Antrag der CDU-Fraktion.

Vor der Grundschule an den Buchen an der Wilhelm-Wolff-Straße geht es vor allem morgens chaotisch zu. Autofahrer zirkeln in der engen Anwohnerstraße kreuz und quer. Der Straßenrand ist zugeparkt. Für die Grundschüler ist es unübersichtlich. Und Autofahrer nehmen die Kinder wegen deren Größe erst recht spät wahr. Im Interesse der Verkehrssicherheit der Kinder sollte sich dort endlich etwas verändern, fordern Eltern und Bezirkspolitiker bereits seit einer ganzen Weile.

Mit zu dieser Situation tragen die Elterntaxis bei, also die Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Durch Gespräche und mit Aktionen der Schulgemeinschaft wurde bereits erreicht, dass morgens immer weniger Elterntaxis vorfahren. Aber an der Gesamtsituation hat sich noch nichts grundlegend verändert. Deshalb soll das Bezirksamt jetzt intensiv nach einer Lösung suchen.

Bereits in 2005 und 2017 sei die Verkehrssicherheit vor dieser Grundschule, die in einer engen Wohnstraße liegt, in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert worden, berichtet Denise Bittner, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion. Das Bezirksamt soll nun erneut Maßnahmen prüfen und im Anschluss Vorschläge unterbreiten, wie die Verkehrssicherheit für die Schüler verbessert werden kann. „Trotz vieler Initiativen aus der BVV, von den Eltern und der Schulleitung war die Gesamtproblematik leider bis heute nicht zu lösen. Jetzt muss endlich zielorientiert gehandelt werden. Mit ein paar kostengünstigen baulichen Veränderungen, wie zum Beispiel Pollern auf der Straße vor der Schule, wäre schnell ein geschützter Bereich für die Kinder geschaffen“, erklärt Johannes Kraft, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

Der Berliner Abgeordnete Dirk Stettner (CDU) setzt sich gemeinsam mit der BVV-Fraktion für das Thema Schulwegsicherheit im Bezirk ein. „Was die Eltern und die Schulleitung vor Ort schon auf die Beine gestellt haben, hat ein großes Dankeschön verdient. Elterntaxis sieht man so gut wie gar nicht mehr. Die meisten bringen ihre Kinder zu Fuß oder mit dem Rad vor die Schultür.“ Die Elterninitiative habe durch ihr jahrelanges Engagement viel bewirkt, so Stettner weiter. Jetzt müsse die Bezirkspolitik ihren Beitrag für mehr Schulwegsicherheit leisten.

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