Gebäude für zehn Millionen Euro energetisch erneuert

Die Fassade im Vordergrund ist bereits erneuert, im Hintergrund stehen noch Gerüste.
  • Die Fassade im Vordergrund ist bereits erneuert, im Hintergrund stehen noch Gerüste.
  • Foto: Ralf Drescher
  • hochgeladen von Ralf Drescher

Oberschöneweide. Die Zeiten, in denen statt des Gebäudes die Wuhlheide geheizt wurde, sind vorbei. Bis zum Beginn der Sommerferien soll die energetische Sanierung des FEZ Wuhlheide abgeschlossen sein.

"Wir liegen im Zeitplan. Die Fenster sind zu großen Teilen ausgetauscht, es laufen letzte Arbeiten an der Fassade", erläutert FEZ-Geschäftsführer Lutz-Stephan Mannkopf. Er und seine Mitarbeiter haben seit Sanierungsbeginn im Herbst 2011 quasi auf einer Baustelle gearbeitet. Das von 1976 bis 1979 nach Plänen von Günter Stahn als Pionierpalast errichtete Gebäude sollte auch nach der Sanierung sein bisheriges Aussehen behalten. Deshalb wurde das charakteristische Lerchenholzpaneel aufgearbeitet und wieder angebracht.Gekostet hat die Sanierung bisher rund zehn Millionen Euro, finanziert je zur Hälfte aus dem Landeshaushalt und durch die Europäische Union. Probleme gibt es noch beim Dach. "Dort ist bei Umbauten Mitte der 90er Jahre fehlerhaft gearbeitet worden, die beteiligten Firmen können dafür aber nicht mehr verantwortlich gemacht werden. Wir brauchen für den sachgemäßen Umbau weitere zwei Millionen Euro, eine entsprechende Vorlage im Abgeordnetenhaus wird bereits vorbereitet", berichtet Lutz-Stephan Mannkopf.

Diese Arbeiten werden aber den Publikumsbetrieb nicht mehr beeinträchtigen. Am 15. und 16. Juni soll das sanierte Gebäude mit einem Volksfest übergeben werden und am 22. Juni beginnen die Sommerferien mit der diesjährigen Aktion "SpieloFEZien".

Der Pionierpalast wurde am 3. Oktober 1979 eröffnet. Seit 1990 führt eine gemeinnützige Gesellschaft des Landes Berlin das Kinder- und Jugendfreizeitzentrum. Pro Jahr kommen rund 800 000 Besucher.

Wissenswertes und alle Veranstaltungsprogramme unter www.fez-berlin.de
Ralf Drescher / RD
Autor:

Ralf Drescher aus Lichtenberg

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