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Pflege von Kriegsgräbern

Reinickendorf.In Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz pflegen 45 deutsche und ausländische Jugendliche noch bis zum 4. August im Rahmen dreier Workcamps des Internationalen Jugendgemeinschaftsdienstes (ijgd) Kriegsgräber in Reinickendorf. Die ausländischen Jugendlichen kommen aus Aserbaidschan, England, Estland, Finnland, Frankreich, Italien, Mexiko, Russland, Serbien, Slowakei, Spanien, Südkorea, Thailand, Tschechien, der Türkei und der Ukraine. In Reinickendorf befinden sich insgesamt 5363 Gräber von Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft - verteilt auf insgesamt sieben der zehn landeseigenen Friedhöfe. Die Finanzierung der Workcamps in Höhe von 17 000 Euro erfolgt mit Bundesmitteln. Diese werden dem Bezirksamt von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zur Verfügung gestellt.

Christian Schindler / CS
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