Transparenz beim „Gemischtes“: SPD und GAL wollen Konzepte sehen

Spandau. SPD und GAL wollen zum Kulturzentrum „Gemischtes“ ein transparentes Verfahren. Darum soll das Bezirksamt jetzt über die möglichen neuen Betreiber informieren.

Die Fraktionen von SPD und GAL haben für den 31. Mai eine nicht-öffentliche Sondersitzung des Kulturausschusses beantragt. Ziel ist es, vom Bezirksamt die Konzepte der potenziellen neuen Betreiber für das Kulturzentrum „Gemischtes“ zu bekommen. Denn: „Wir wollen uns vor einer Entscheidung des Bezirksamtes selbst ein Bild über die Bewerber und ihre Konzepte machen“, begründet SPD-Fraktionschef Christian Haß. „Das Gemischte ist zu wichtig, als dass wir ohne Beratung im Ausschuss vom Bildungsstadtrat vor vollendete Tatsachen gestellt werden“, ergänzt GAL-Chefin Ritva Harju. Das Bezirksamt müsse das Verfahren transparent gestalten.

Stadtrat Hanke: Mehrere Konzepte liegen vor

Wie berichtet hatte das „Gemischte“ an der Sandstraße 41 zum Jahreswechsel wegen massiver Geldprobleme schließen müssen. Bis Ende Juli läuft aber noch der Mietvertrag zwischen dem Gemeinwesenverein Heerstraße Nord als bisheriger Träger und Mieter und dem jetzigen Eigentümer, der Unternehmensgruppe ADO als Vermieter. Dem Bezirksamt liegen bereits mehrere Konzepte von Trägern vor, hatte Stadtrat Gerhard Hanke (CDU) unlängst verkündet. Ein neuer Träger sollte zügig präsentiert werden. uk

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