Planungen für Mäckeritzwiesen im Katastrophenfall
Schnelle Hilfe bei Überschwemmung

So sah es nach dem Starkregen 2017 auf Grundstücken in den Mäckeritzwiesen aus.
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Die Mäckeritzwiesen sollen ab dem kommenden Jahr mit einem Regenrückhaltebecken vor Überschwemmungen geschützt werden.

Kurz vor der Informationsveranstaltung des SPD-Abgeordneten Jörg Stroedter in der Dreieinigkeitskirche am 20. Mai schien es so, als könnte sich die katastrophale Situation des Jahres 2017 wiederholen. Auf ein Gewitter folgte Starkregen, und schon standen wieder riesige Pfützen auf den Wegen der Mäckeritzwiesen. 2017 hatte lang anhaltender Starkregen dort zahlreiche Grundstücke überschwemmt.

Vor der Veranstaltung klarte der Himmel wieder auf, was dann auch der Stimmung der gut 100 anwesenden Siedler entsprach. Für die hatten Stroedter, aber auch der ebenfalls anwesende Vorstandsvorsitzende der Berliner Wasserbetriebe, Jörg Simon, sowie Umweltstaatssekretär Stefan Tidow (Bündnis 90/Die Grünen), gute Nachrichten. Stroedter hatte dafür gesorgt, dass aus den Mitteln für die wachsende Stadt (Siwana) 1,5 Millionen Euro als Katastrophenschutz für die Mäckeritzwiesen vom Senat bereit gestellt werden.

Kann alte Pumpanlage
teils reaktiviert werden?

Dafür werden die Berliner Wasserbetriebe ein Regenwasserrückhaltebecken errichten, inklusive Pumpanlage in den Hohenzollernkanal. Simon geht davon aus, dass nach detaillierter Planung und Ausschreibung im kommenden Jahr mit dem Bau begonnen und dieser auch im selben Jahr noch fertig gestellt wird. Unklarheiten gibt es noch, ob eine ähnliche, bis in die 1980er Jahre aktive, Anlage noch vorhanden ist und zumindest teilweise reaktiviert werden kann. Genehmigungen vor Ort müssen mit dem Bezirksamt abgestimmt werden. Darauf will der SPD-Bezirksverordnete Ulf Wilhelm , Vorsitzender des Ausschusses für Stadtplanung der Bezirksverordneten, ein Auge haben.

Im Falle kommender heftiger Regenfälle sicherte Tidow auch das schnelle Eingreifen der Behörden zu. 2017 fühlte sich zunächst niemand zuständig für die katastrophale Lage in den Mäckeritzwiesen. Jetzt ist klar, dass in einem neuen Überschwemmungsfall die Feuerwehr für die Lebensrettung (gemeint ist vor allem die Stromabschaltung auf überschwemmten Grundstücken) und in der Folge das Technische Hilfswerk zuständig ist.

So sah es nach dem Starkregen 2017 auf Grundstücken in den Mäckeritzwiesen aus.
Bei der Info-Veranstaltung: Stadtplanungsausschussvorsitzender Ulf Wilhelm, Wasserbetriebe-Chef Jörg Simon, Jörg Stroedter und Staatssekretär Stefan Tidow (links). So sah es nach dem Starkregen 2017 auf Grundstücken in den Mäckeritzwiesen aus (rechts).

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