Doppelfunktion als historischer Ort
Gartenarbeitsschule wird gut angenommen

Ein Jahr nach Wiedereröffnung der Reinickendorfer Gartenarbeitsschule am Billerbecker Weg 123 zog Schulstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für CDU) eine positive Bilanz.

Allein im Mai dieses Jahres waren 300 Kinder vor Ort. „Ich freue mich, dass dieses besondere außerschulische Lernangebot gut angenommen wird“, bilanziert der Schulstadtrat.

Im Gespräch mit der Leiterin der Gartenarbeitsschule, Hildtrud Steffen, lobte Dollase den Fortschritt der Angebote für die Schüler. „Hier werden Stadtkinder für die Natur besser sensibilisiert als es in einem Klassenraum möglich ist“. Bislang nutzen überwiegend Grundschulklassen das Angebot. Die Gartenarbeitsschule richtet sich mit unterschiedlichen Angeboten an Kitas und Schulen bis zur zehnten Klasse. Zum Beispiel erhalten Klassen bei Projekttagen und Exkursionen praxisbezogen Einblicke in den Lernort Garten.

Auch der historischen Bedeutung des Geländes der Gartenarbeitsschule wird Rechnung getragen. Denn in der Nazi-Zeit war hier ein Zwangsarbeitslager untergebracht. Das Konzept beinhaltet daher die Auseinandersetzung mit den Gräueltaten des Hitler-Regimes. „Daher ist dieser Ort in seiner Doppelfunktion als historischer Ort und Gartendenkmal auch für Oberschulen ein lohnenswertes Ziel, um Geschichte näher zu bringen“, so Dollase.

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