40 Namen für einen Platz
Interesse an einer Neubenennung ist groß

Der Platz mit seinen markanten Kiefern hat keinen Namen. Das soll sich nun ändern, findet die Initiative Waidmannslust. | Foto: Wolfgang Nieschalk
3Bilder
  • Der Platz mit seinen markanten Kiefern hat keinen Namen. Das soll sich nun ändern, findet die Initiative Waidmannslust.
  • Foto: Wolfgang Nieschalk
  • hochgeladen von Thomas Frey

Im Juni hatte die Initiative Waidmannslust dazu aufgerufen, Namensvorschläge für das derzeit unbenannte Dreieck an der Einmündung der Dianastraße in den Waidmannsluster Damm zu machen. Bis zum 15. August ist das weiter möglich. Und es zeigt sich: Der Aufruf stieß auf einige Resonanz.

Stand Anfang August wären rund 40 Ideen für eine Neubenennung eingegangen, berichtete Wolfgang Nieschalk von der Initiative. Darunter auch zum Teil "sehr interessante". Konkrete Beispiele wollte er noch nicht nennen. Nur so viel: Manche Vorschläge würden sich auf Ortstypisches in Waidmannslust beziehen. Andere hätten Persönlichkeiten ins Spiel gebracht. Auch viele Bezüge zu Frankreich wären darunter.

Letzteres ist nicht ganz verwunderlich, denn einst hieß die Anlage "Place Antony", benannt nach der französischen Partnerstadt von Reinickendorf. Sogar einen Stein mit eingraviertem Schild hatte darauf hingewiesen. Der Stein ist noch da, aber inzwischen ohne Namen.

Denn 2016 beschloss die Bezirkspolitik, die Partnerschaft müsse repräsentativer gewürdigt werden, und machte den Vorplatz am Rathaus zum Antonyplatz, was in Waidmannslust nicht unbedingt als freundlicher Akt angesehen wurde. Auch Wolfgang Nieschalk macht kein Geheimnis daraus, dass er und die Initiative nicht nur wegen des "Namenklaus" ein eher distanziertes Verhältnis zum Bezirksamt pflegen. Andere Dissonanzen gebe es auch in Bereichen wie Bauen oder Verkehr, erinnert er.

Die Entscheidung, ob der Platz einen neuen Namen bekommt und der Favorit mehrheitsfähig ist, obliegt der BVV. Die wird sich aber erst nach der Wahl und damit in der nächsten Legislaturperiode damit befassen – schon deshalb, weil die Initiatoren der Aktion erst einmal überlegen müssen, wie sie mit den vielen Vorschlägen umgehen. Das sei bisher noch nicht endgültig geklärt, sagt Wolfgang Nieschalk. Aber es laufe wohl darauf hinaus, dass sich eine Jury die Auswahl treffe und ein Votum abgebe.

Namensvorschläge können bis 15. August über die E-Mailadresse mail@initiative-waidmannslust.com übermittelt werden.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

50 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Beitragsempfehlungen

WirtschaftAnzeige
Für weitere rund 180.000 Haushalte in Berlin baut die Telekom Glasfaserleitungen aus. | Foto: Telekom

Telekom baut Netz aus
Glasfaser-Internet hier im Bezirk

Ab Dezember starten die Arbeiten zum Ausbau des hochmodernen Glasfaser-Netzes in Borsigwalde, Friedenau, Frohnau, Hakenfelde, Lichtenrade, Lübars, Mariendorf, Neu-Tempelhof, Reinickendorf, Schöneberg, Spandau, Tegel, Waidmannslust, Wilhelmstadt und Wittenau. Damit können weitere rund 180.000 Haushalte und Unternehmen in Berlin einen direkten Glasfaser-Anschluss bis in die Wohn- oder Geschäftsräume erhalten. Die Verlegung der Anschlüsse wird im Auftrag der Telekom durchgeführt. Bis 2030 plant...

  • Borsigwalde
  • 11.12.24
  • 829× gelesen
WirtschaftAnzeige
JRB DER HEIMWERKER hat alles, was Ihr Weihnachtsfest schöner macht. | Foto: JRB DER HEIMWERKER

JRB DER HEIMWERKER
Alles für Advent und Weihnachten

JRB DER HEIMWERKER hat ein stimmungsvolles und umfangreiches Angebot im Weihnachtsmarkt für Sie, liebe Kunden, zusammengestellt. Im EG. und 1. OG, das Sie bequem mit Rolltreppe oder Aufzug erreichen können, erwartet Sie eine große Auswahl an Weihnachtsdekoration. Christbaumkugeln und Spitzen in vielen Farben und Formen sowie viele Deko-Artikel, Figuren sind in großer Auswahl vorhanden. Das wichtigste ist ein guter Weihnachtsbaumständer und natürlich die Beleuchtung. Wir führen Lichterketten,...

  • Köpenick
  • 27.11.24
  • 818× gelesen
WirtschaftAnzeige
Einstiegstüren machen Baden und Duschen komfortabler. | Foto: AdobeStock

GleichWerk GmbH
Seniorengerechte Bäder und Duschen

Seit März vergangenen Jahres ist die Firma GleichWerk GmbH in Kremmen der richtige Partner an Ihrer Seite, wenn es um den Innenausbau Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung geht. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch seine Dienste für Hausverwaltungen an. Geschäftsführender Inhaber des Fachbetriebs ist Dennis Garte, der nach jahrelanger Berufserfahrung den Schritt in die Selbstständigkeit wagte, wobei er über ein großes Netzwerk an Kooperationspartnern sowie angesehenen Handwerksfirmen verfügt....

  • Umland Nord
  • 04.12.24
  • 514× gelesen
WirtschaftAnzeige
Für weitere rund 84.000 Haushalte in Berlin baut die Telekom Glasfaserleitungen aus. | Foto: Telekom

Telekom vernetzt
Glasfaser-Internet hier im Bezirk

Aktuell laufen die Arbeiten zum Ausbau des hochmodernen Glasfaser-Netzes in Berlin auf Hochtouren. Neue Arbeiten starten nun auch in Alt-Hohenschönhausen, Fennpfuhl, Friedrichsfelde, Friedrichshain, Karlshorst, Kreuzberg, Lichtenberg und Rummelsburg. Damit können nun rund 84.000 Haushalte und Unternehmen einen direkten Glasfaser-Anschluss bis in die Wohn- oder Geschäftsräume erhalten. Die Verlegung der Anschlüsse wird im Auftrag der Telekom durchgeführt. Bis 2023 plant die Telekom insgesamt...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 11.12.24
  • 1.007× gelesen
KulturAnzeige
Blick in die Ausstellung über den Palast der Republik. | Foto: David von Becker
2 Bilder

Geschichte zum Anfassen
Die Ausstellung "Hin und weg" im Humboldt Forum

Im Humboldt Forum wird seit Mai die Sonderausstellung „Hin und weg. Der Palast der Republik ist Gegenwart“ gezeigt. Auf rund 1.300 Quadratmetern erwacht die Geschichte des berühmten Palastes der Republik zum Leben – von seiner Errichtung in den 1970er-Jahren bis zu seinem Abriss 2008. Objekte aus dem Palast, wie Fragmente der Skulptur „Gläserne Blume“, das Gemälde „Die Rote Fahne“ von Willi Sitte, Zeichnungen und Fotos erzählen von der damaligen Zeit. Zahlreiche Audio- und Videointerviews geben...

  • Mitte
  • 08.11.24
  • 1.900× gelesen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.