„Und so machen wir richtig gute Wurst“

Bei Eberswalder ist die Wurst zu Hause. Seit Generationen wird im Familienbetrieb produziert. (Foto: Christian Hahn)
 
Für Sebastian Kühne, Geschäftsführer der Eberswalder Gruppe, ist die Produktion der Wurstwaren eine Herzensangelegenheit. (Foto: Christian Hahn)

Eigentlich ist es doch ganz einfach. Eine Wurst wird aus Fleisch gemacht, gemischt, gekocht, ein paar Gewürze und Salz dazu, vielleicht noch etwas Rauch für das Aroma und schon machen wir Deutschen unser Land zum Wurstparadies.

Ganze 1500 Sorten kennen wir hierzulande, rund 30 Kilogramm Wurst und Schinken verdrückt jeder Bundesbürger im Schnitt pro Jahr. Jedoch nicht jeder scheint volles Vertrauen in die Produktion zu haben.

Dabei regeln die „Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse“ des Verbraucherministeriums, dass Verbraucher geschützt werden. Sie legen fest, was in die Wurst gehört. Daran hält man sich selbstverständlich auch im Familienunternehmen Eberswalder Wurst. Über fünf Millionen Würste und Würstchen verlassen wöchentlich die mitten in der Schorfheide idyllisch gelegenen Produktionsanlagen.

Viele Maschinen erleichtern hier die Produktion. Dennoch kann und will die Eberswalder Wurst GmbH nicht auf die gute alte Handwerkstradition verzichten. Nicht anders als der Fleischer um die Ecke hat man auch hier seine streng gehüteten Geheimrezepte. Geheimniskrämer sind die „Eberswalder“ trotzdem nicht. Wenn es um den guten Geschmack geht, zeigt man gern, was ressourcenschonende und umweltgerechte Verarbeitung bedeutet. Geschäftsführer Sebastian Kühn lädt die Leser der Berliner Woche heute exklusiv ein, einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Zahlen und Fakten

• 1977 Gründung des Schlacht- und Verarbeitungskombinates Eberswalde (SVKE).

• Seit dem Jahr 2002 Firmierung als EWG Eberswalder Wurst GmbH und EFG Eberswalder Fleisch GmbH.

• Die Eberswalder Gruppe ist der größte Hersteller von Fleisch- und Wurstwaren in Brandenburg und machte 2014 einen Umsatz von 116 Millionen Euro.

• Knapp 250 Festangestellte, dazu bis zu 250 Saisonkräfte, die Gesamtfläche des Betriebes umfasst 408 506 Quadratmeter.

• Seit über 30 Jahren gibt es Eberswalder Würstchen.

• Wöchentlich werden rund 600 Tonnen Fleisch zur Verarbeitung geliefert. Alle Produkte werden nach eigenen Rezepturen hergestellt, bis zu 14 verschiedene Gewürze kommen in die Wurst. Über fünf Millionen Würste verlassen wöchentlich das Werk.

• Eberswalder Geschmack überzeugt in Ber­liner Stadien wie dem des 1. FC Union Berlin. Außerdem ist man Partner der Eisbären Berlin, der Füchse Berlin, von Turbine Potsdam und SC Potsdam und beliefert die Arenen und Stadien exklusiv.

• Die Fabrikverkaufsstelle befindet sich in der Joachimsthaler Straße 100, 16230 Britz. Eberswalder Wurst und Fleisch gibt es auch in Velten, Breite Straße 88, sowie in Falkensee, Freimuthstraße 40.

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