„Entartete“ Kunst in der Galerie M

25. Juni 2017
18:00 Uhr
Galerie M, 12679, Berlin

Marzahn. Am Sonntag, 25. Juni, wird um 18 Uhr in der Galerie M, Marzahner Promenade 46, die Ausstellung „Entartete Kunst – ein Metaxyum“ eröffnet. Im Mittelpunkt steht die Diskussion über den Begriff „Entartete Kunst“ und Kunstgeschichte.

Die Ausstellung soll den Besuchern eine neue und ungewöhnliche Perspektive auf die Geschichte der Menschheit geben. Die Präsentation zeigt sich als räumliches Lexikon in einer eigenen Chronologie, sie vergleicht und analysiert Parallelen zwischen räumlich und zeitlich getrennten Phasen.

Die Präsentation ist auch ein Aufklärungsprojekt. Es analysiert die historischen Bereiche, in denen einst Kunstwerke, Künstler und Ausstellungen mit der Bezeichnung „Entartete Kunst“ gebrandmarkt wurden.

Die Schau nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Zu sehen ist eine Skulptur der Venus von Willendorf bis zur Ebay-Verkaufsanzeige der Venus, vom Diskuswerfer bis zum 3D- gedruckten Sklaven Michelangelos, von der Swastika über das Kreuz bis hin zum Hakenkreuz. Einige der ausgestellten Artefakte werden zum ersten Mal öffentlich zu sehen sein.

Die Ausstellung ist ein Projekt der W.A.S. (World Anonymous Society). Die Gesellschaft wurde 1968 als eine Bildungsgesellschaft gegründet. Sie beschäftigt sich mit dem Sammeln von Artefakten aus der Frühgeschichte bis zur Gegenwart und organisiert thematische Präsentationen. Zur Ausstellung findet am Donnerstag, 27. Juli, um 19 Uhr eine Diskussion statt.KT

Weitere Informationen gibt es auf www.galerie-mh.de

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