Das Musiktheater Nobel Popel begeistert Kinder seit 20 Jahren in der Wabe

11. März 2018
16:00 Uhr
Die Wabe, 10405, Berlin
Immer wieder tritt Nobel Popel in der Wabe mit Kindern der Ballettschule TanzZwiet auf. In diesem Jahr gibt es zum Beispiel eine neue Inszenierung vom Stück „Die Schwefelholzgeschichte“.
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  • Immer wieder tritt Nobel Popel in der Wabe mit Kindern der Ballettschule TanzZwiet auf. In diesem Jahr gibt es zum Beispiel eine neue Inszenierung vom Stück „Die Schwefelholzgeschichte“.
  • Foto: Nobel Popel
  • hochgeladen von Bernd Wähner

Bunte Kostüme, kurze freche Sketche, fröhliche, teilweise auch ernsthafte Lieder: So kennen viele Kinder das Musiktheater Nobel Popel.

Immer wieder treten die Musiker aber auch mit tänzerischer Verstärkung auf. „In diesem Jahr können wir auf 20 Jahre erfolgreiche und kreative Zusammenarbeit mit der Ballettschule TanzZwiet zurückschauen“, sagt Olaf Müller. Er gehörte 1990 zu den Gründern von Nobel Popel. „Dieses Jubiläum wird mit einem Theater-Ballett-Jahr gefeiert. Für die Besucher der Aufführungen soll es jeweils ein unvergesslicher Tag und für die Kinder der TanzZwiet ein Höhepunkt ihres Tanztrainings werden.“

Insgesamt drei Neuinszenierungen werden das Musiktheater und die Kinder aus der Ballettschule in diesem Jahr auf die Bühne bringen. Premiere für das erste Stück ist am 11. März. Um 16 Uhr wird die „Schweflholzgeschichte“, frei nach Hans-Christian Andersen, in der Wabe in der Danziger Straße 101 gezeigt. „In der Wabe begann auch 1998 unsere Zusammenarbeit“, sagt Olaf Müller. Die Ballettschule TanzZwiet hatte seinerzeit ihre Räume im benachbarten Gebäude, zwischen der Galerie Parterre und dem Theater unterm Dach. Und die Wabe wurde seinerzeit für Nobel Popel zur Heimspielstätte. Mit unverkennbarer und mitreißender Musik begann das Musiktheater dort, die Herzen der großen und kleinen Zuschauer zu erobern.

Zum Ensemble gehören heute Uwe-Kurt, David und Olaf Müller. „Wir sind alle miteinander verwandt“, lächelt Olaf Müller, wenn man ihn auf die ungewöhnliche Namensgleichheit anspricht. Als vierter Mann ist neuerdings Jörn-André Delatowski mit im Boot. Dass sie einmal über 20 Jahre lang erfolgreich Kinder-Musiktheater machen werden, hätten die Müllers anfangs nicht gedacht.

„Wir haben früher, in den 80er-Jahren, Tanzmusik gemacht“, sagt Müller. „Zu Weihnachten haben wir dann immer ein Musiktheaterstück für Kinder aufgeführt. Als wir merkten, wie gut das ankommt, gründeten wir das Musiktheater Nobel Popel.“ Wie sie auf den ungewöhnlichen Namen kamen, kann heute keiner mehr genau sagen. Müller: „Wahrscheinlich reizte uns der skurrile Gegensatz von nobel sein und popeln, was ja nun nicht wirklich nobel ist.“

Das erste Stück, das die Müllers seinerzeit auf die Bühne brachten, war „Trixis TraumZauberwaldGeschichte“. Inzwischen sind es über 15 Stücke, die sie inszenierten. Es ist eine Mischung aus Theater, Musik und Spiel. Die Stücke sind eingängig, unterhaltsam und auch lehrreich. Das Repertoire reicht von klassischen Inszenierungen über Faschingspartys und Liedertheaterstücken bis hin zu den größeren Produktionen in Kooperation mit der TanzZwiet, die inzwischen ihr Zuhause am Straußberger Platz hat.

Im Jubiläumsjahr der Zusammenarbeit mit der TanzZwiet ist für den Mai als zweite neue Inszenierung „Das Märchen von Iwan dem Dummkopf“ geplant. Und zum Jahresende können sich die Zuschauer vom Stück „Wer freut sich auf den Weihnachtsmann?“ überraschen lassen.

Weitere Informationen zu Nobel Popel und zum Programm gibt es unter 445 53 34 und auf www.Nobel-Popel.de.
Immer wieder tritt Nobel Popel in der Wabe mit Kindern der Ballettschule TanzZwiet auf. In diesem Jahr gibt es zum Beispiel eine neue Inszenierung vom Stück „Die Schwefelholzgeschichte“.
Nobel Popel hat seit 20 Jahren in der Wabe  seine Heimspielstätte. Dort stehen David, Olaf und Uwe-Kurt Müller sowie Jörn-André Dellatowski regelmäßig auf der Bühne.

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