Die Urheber geben grünes Licht
Über neue Ideen für Hugenottenplatz kann nachgedacht werden

Der Hugenottenplatz soll einem Beschluss der Verordneten zufolge aufgewertet werden.
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  • Der Hugenottenplatz soll einem Beschluss der Verordneten zufolge aufgewertet werden.
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Auch wenn für die Gestaltung des Hugenottenplatzes urheberrechtlicher Schutz besteht, scheint es möglich, dass er in einigen Teilen umgestaltet wird.

Das kann Stadtentwicklungsstadtrat Vollrad Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) nach einer Anfrage bei den Architekten Professor Klaus Zillich und Wolfgang Engel berichten. Die beiden hatten mit dem Büro EMHZ Architekten vor 20 Jahren den seinerzeit ausgelobten Wettbewerb zur Gestaltung des Platzes gewonnen. Danach haben sie gemeinsam mit der Landschaftsarchitektin Hannelore Kossel den Bau und die Gestaltung des Platzes begleitet.

Eingeweiht wurde der Platz 1998. Seinerzeit entstand gerade das Neubaugebiet in Französisch Buchholz. Inzwischen ist allerdings der Kissenbrunnen auf dem Platz so kaputt, dass er repariert werden muss. Im Zusammenhang mit diesen Arbeiten sollte zugleich über ein neues Gestaltungs- und Nutzungskonzept nachgedacht werden. Diesen Beschluss fassten die Pankower Verordneten im Sommer. Denn so richtig einladend wirkt der Platz heute nicht mehr.

Unklar war aber bislang, wie mit dem Schutz des Urheberrechts umzugehen ist, den die Architekten für die Platzgestaltung haben. „Auf Nachfrage haben die Architekten angeregt, Konzepte und Ideen für die Neugestaltung des Hugenottenplatzes entsprechend den Nutzerbedürfnissen über einen Wettbewerb oder Gutachterverfahren unter Beteiligung junger Kollegen einzuholen“, sagt Vollrad Kuhn. Die Architekten würden dann durch eine Mitwirkung in einem Entscheidungsgremium das Einverständnis zur Neugestaltung dokumentieren, also auf das Urheberrecht für Teile verzichten. Nur die seinerzeit mit dem Projekt befasste Landschaftsarchitektin Hannelore Kossel konnte bisher noch nicht befragt werden, berichtet Kuhn.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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