Debatte geht ins sechste Jahr
Noch kein Tempo 30 in der Laubacher Straße

Die Bemühung um Tempo 30 in der Laubacher Straße geht ins sechste Jahr. Im Februar 2013 hatte eine parteiübergreifende Mehrheit in der BVV den Beschluss gefasst, die Verkehrssicherheit im Bereich der Ruppin-Grundschule zu erhöhen.

Es wurde eine temporäre Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde in der Zeit von 7 bis 17 Uhr gefordert, dazu das Aufstellen des Verkehrsschilds „Kinder“ und ein Zebrastreifen an der südlichen Seite der Fehlerstraße. Das Bezirksamt des angrenzenden Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf wurde gebeten, an der Laubacher Straße im Umfeld der Schule Dialogdisplays aufzustellen.

Im November 2014 gab die federführende Verkehrslenkung Berlin (VLB) einen abschlägigen Bescheid. Der Verkehr verlaufe geordnet. „Gründe, die die Anordnung einer Geschwindigkeitsreduzierung zur Erhöhung der Schulwegsicherheit zwingend erforderlich machen, können nicht erkannt werden“, hieß es.

Gut vier Jahre sind seit dieser VLB-Mitteilung vergangen. Die politischen Verhältnisse im Senat haben sich geändert. Heute führt Regine Günther für die Grünen das Verkehrsressort. Vor der Weihnachtspause haben die Grünen einen neuen Anlauf genommen. Ihre Begründung für Tempo 30 ist dieselbe geblieben. Die Laubacher Straße sei eine stark befahrene, recht schmale Straße, in der halbseitiges Gehwegparken gestattet sei. Und es werde oft falsch geparkt. „Viele Eltern und Anwohner nehmen die gefahrene Geschwindigkeit dort vielfach als zu schnell wahr“, sagt die grüne Verordnete Annabelle Wolfsturm. Allzu gerne werde die Ampel in Höhe der Offenbacher Straße bei Rot überfahren.

Am 28. Januar ab 17 Uhr wird der BVV-Ausschuss für Straßen, Verkehr, Grün und Umwelt im Rathaus Schöneberg den Fall erneut beraten.

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