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Gefährdet der Bus spielende Kinder? Kai Wegner (CDU) kritisiert neue Linie des X34

Die neue Strecke des X34 durch die Landstadt Gatow stößt beim Spandauer CDU-Bundestagsabgeordneten auf Kritik. Der Bus fahre durch enge Tempo-30-Zonen und gefährde spielende Kinder, warnt Kai Wegner.

Die Landstadt Gatow soll mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember besser mit dem Bus erreichbar sein. So lässt die BVG den Expressbus X34 künftig auch über den Seekorso, die Straßen „Am Landschaftspark Gatow“ und „An der Gatower Heide“ bis zur Gutsstraße fahren.

Doch diese neue Strecke kritisiert der Spandauer Bundestagsabgeordnete Kai Wegner (CDU). „Was BVG, Senat und die Verkehrslenkung Berlin am grünen Tisch und anscheinend ohne Ortskenntnisse geplant haben, entpuppt sich als Gefahr für spielende Kinder.“ Denn der Bus würde in der Landstadt durch relativ enge Tempo-30-Zonen fahren, auf der Straße „Am Landschaftspark Gatow“ zum Beispiel. Die aber werde zu Stoßzeiten bereits jetzt als Ausweichstraße vom Ritterfelddamm zur Potsdamer Chaussee genutzt. „Tempo 30 wird hier nicht wirklich ernst genommen. Deshalb stellen die Anwohner ihre Autos bereits rechts und links am Fahrbahnrand ab, um das Tempo der Raser zu drosseln“, sagt Kai Wegner.

Statt den Bus also dort durchzujagen und spielende Kinder zu gefährden, könnte der X34 vom Ritterfelddamm kommend in die Straße „Am Flugplatz Gatow“ einbiegen und bis zur Straße „Am Landschaftspark Gatow“ fahren, schlägt der Bundestagsabgeordnete vor. Dort sei eine Haltestelle vor dem Hans-Carossa-Gymnasium geplant und der Bus hätte mehrere Tempo-30-Zonen umfahren.

Von "Am Landschaftspark Gatow" gibt es laut Wegner dann zwei Alternativrouten. Die eine würde über die Johann-Landefeldt-Straße zurück zum Ritterfelddamm führen, die andere über die Straße Am Landschaftspark Gatow bis zur Potsdamer Chaussee. Der Vorteil: Der Bus könnte die geplante neue Haltestelle „Rex-Waite-Straße“ trotzdem bedienen, ebenso wie die geplante Endhaltestelle Gutsstraße. „Beide Alternativrouten berücksichtigen, dass die kleinen Seitenstraßen der Landstadt nicht mit unnötigem Verkehr belastet werden.“ Seine Vorschläge hat Kai Wegner Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) und der BVG-Vorstandsvorsitzenden Sigrid Evelyn Nikutta unterbreitet. Eine Antwort steht noch aus.

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