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Auszeichnung für Petra Wagner: Spandauerin des Monats war ehrenamtlich tätig

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Bürgermeister Helmut Kleebank zeichnete Petra Wagner als Spandauerin des Monats aus.
Bürgermeister Helmut Kleebank zeichnete Petra Wagner als Spandauerin des Monats aus. (Foto: Christian Schindler)

Spandau. Die ehemalige Vorsitzende des Beirates für Menschen mit Behinderung, Petra Wagner, ist am 10. November von Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) mit dem Titel "Spandauerin des Monats" ausgezeichnet worden.

Wagner hatte diese Funktion von 2009 bis Ende September 2015 inne und hat seit 2009 die Interessen sehbehinderter und blinder Menschen vertreten. Sie war insbesondere im Bezirksprojekt "Spandau Inklusiv" aktiv.

So hat sie zum Beispiel das Bezirksamt hinsichtlich der barrierefreien Kommunikation beraten. Dabei arbeitete sie mit dem Bezirksbeauftragten für Senioren und Menschen mit Behinderungen, Klaus Laufmann, und der Seniorenvertretung Spandaus zusammen.

Sie hat die Hörversionen der Informationsbroschüren ("Gesundes und Soziales Spandau" und "Älter werden in Spandau") mit initiiert. Regelmäßig hat sie in den Ausschüssen der Bezirksverordnetenversammlung die Interessen von Menschen mit Behinderung vertreten und wurde dort für ihre Eloquenz, Empathie, ihr Engagement und ihre Sachkompetenz, aber auch für ihre Fröhlichkeit und Menschlichkeit sehr geschätzt.

Sie war dabei, wenn das Signet "Berlin Barrierefrei" an Geschäfte oder Gaststätten vergeben wurde. Sie hat im Bezirk behindertenpolitische Themen gesetzt, war mit sehr vielen Menschen vernetzt und hat dadurch die inklusive Struktur des Bezirks mit vorangebracht.

Diese Lücke kann derzeit niemand füllen, so Bürgermeister Helmut Kleebank, so dass ein Nachfolger für den Vorsitz des Beirates für Menschen mit Behinderung noch gesucht wird. Petra Wagner wechselt aus persönlichen Gründen in einen anderen Berliner Bezirk.

Sie war zuvor ehrenamtliche Gastdozentin in der Technischen Universität Berlin zum Thema Barrierefreiheit in der Verkehrsplanung. Sie ist selbst von einer Sehbehinderung betroffen. Trotz persönlicher Diskriminierungserfahrungen in der Vergangenheit hat sie sich im Berufsleben seit 40 Jahren etabliert. Seit 2008 ist sie Sachbearbeiterin beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband und für die Öffentlichkeitsarbeit, Messen und Veranstaltungsorganisation zuständig. CS

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