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Ausschreibung zur Strassenerneuerung in der Bahnhofstrasse

Wo: Bahnhofstraße Lichtenrade, Bahnhofstraße, 12305 Berlin auf Karte anzeigen

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin schreibt in der heutigen Ausgabe des EU-Amtsblattes die "Projektsteuerung im Straßenbau im Fördergebiet Aktives Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße" aus.

Diese ist zu finden unter Dok.-Nr. 2017/S 237-492337

Als Beginn der Ausführung wird demnach der 1. März 2018 angepeilt.

Es handelt sich demnach um ein Auftragsvolumen von rund 9,5 Mio. EUR.

Laut der Ausschreibung seien die Baumaßnahmen im Bereich der Bahnhofstraße erforderlich, da "der Verkehrsraum der Geschäftsstraße in einem unbefriedigenden Zustand ist."

Weiter heißt es "der motorisierte Verkehr dominiert, der Rad- und Fußgängerverkehr und die Aufenthaltsqualität sind eingeschränkt. Auch die Parkraumsituation ist nicht optimal. Barrierefreiheit ist nicht gegeben. Die Baumaßnahme erfolgt auf Grundlage eines Verkehrsentwicklungskonzeptes, welches alle Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt und abgestimmte Lösungen hervorbringt."

Es werden folgende Maßnahmen geplant:
- Erneuerung des Fahrbahnbelages
- Verbreiterung und Neugestaltung der Gehwege
- Umgestaltung der PKW-Stellplätze (Längsparken),
- Anlage von Fahrradspuren,
- teilweise Umgestaltung von Einmündungen und Grundstückszufahrten,
- Schaffung von Platzflächen im Gehwegbereich,
- Herstellung von Querungshilfen für Fußgänger (z.T. Aufpflasterungen),
- Verbesserung Barrierefreiheit,
- Wiederherstellung von Baumreihen,

- Erneuerung der Beleuchtung,
- Umbau / Neubau Lichtsignalanlagen 

Insbesondere beim Punkt "Erneuerung des Fahrbahnbelages" dürften sich einige Anwohner in Lichtenrade fragen, warum die versprochenen Sanierungsarbeiten im
Dichter Viertel und im Bayerischen Viertel offenbar bereits wieder eingestellt wurden
bzw. die Ergebnisse bisheriger Arbeiten gradezu lächerlich anmuten. 

Die von der Bezirkstadträtin Christine Heiss (Grüne) Mitte 2017 in Aussicht gestellten "Mini-Arbeiten" wurden ohnehin als ein Schlag ins Gesicht derer empfunden, die seit Jahrzehnten um die Modernisierung gekämpft hatten. 

Es wäre sehr erfreulich auch zu diesem Thema wieder etwas aus der regionalen Politik zu erfahren.

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