Carl-Zeiss-Schule mit Qualitätssiegel für exzellente berufliche Orientierung geehrt

Lichtenrade. Große Ehre für die Carl-Zeiss-Schule. Als eine von sechs Berliner Schulen und als einzige aus Tempelhof-Schöneberg wurde sie von Bildungssenatorin Sandra Scheeres mit dem Qualitätssiegel für exzellente berufliche Orientierung geehrt.

Mit dem Siegel werden Schulen gewürdigt, die mit einem ganzheitlichen und nachhaltigen Konzept zur Berufs- und Studienorientierung überzeugen können. Erhalten haben das Qualitätssiegel vier Berliner Gymnasien und zwei Integrierte Sekundarschulen, eine davon ist die Carl-Zeiss-Schule. Partner der Initiative sind die IHK Berlin, die Handwerkskammer Berlin, der Verband der freien Berufe in Berlin, die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit. Das Siegel wird seit dem Schuljahr 2013/14 verliehen und ist für vier Jahre gültig. Anschließend können die Schulen wieder an einem Rezertifizierungsverfahren teilnehmen. Insgesamt haben bislang 24 Schulen in Berlin das Qualitätssiegel für exzellente berufliche Orientierung erhalten.

Für die Wirtschaft eine interessante Perspektive. Stephan Schwarz, Präsident der Handwerkskammer Berlin, erklärt dazu: „Die Wirtschaft ist ohne permanente Weiterentwicklung und junge, dynamische Leute undenkbar. Daher ist es uns sehr wichtig, junge Menschen bei ihrer Berufswahl zu unterstützen. Die gemeinsame Arbeit von Schule und Wirtschaft ist wichtiger denn je. Wir wollen, dass die Schüler ihre Talente und Interessen entfalten können und wir wollen mit dem Qualitätssiegel Schulen auszeichnen, die hierfür den bestmöglichen Rahmen bilden. Die Schüler von heute sind die Fachleute und Unternehmensnachfolger von morgen, die wir in Zukunft brauchen.“

Und IHK-Präsidentin Beatrice Kramm stellt dazu fest: "Schule ist nicht gleich Schule! Das Angebot einer frühzeitigen, ausdifferenzierten und praxisnahen Berufs- und Studienorientierung steht für Berliner Schulen, die mehr wollen als das Mindestangebot. Genau dies ebnet Schülern den Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft und ist für die Berliner Wirtschaft eine Unterstützung von hohem Wert." HDK

Autor:

Horst-Dieter Keitel aus Tempelhof

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