Sommerfest im Fliederweg
Kleingartenkolonie Abendruh feiert 100-jähriges Jubiläum

Das Vereinsheim ist bereits festlich geschmückt.
  • Das Vereinsheim ist bereits festlich geschmückt.
  • Foto: Kolonie Abendruh
  • hochgeladen von Julia Hubernagel

In der Kolonie Abendruh wird gefeiert. 100 Jahre ist der Kleingartenverein mittlerweile im Fliederweg beheimatet. Ein großes Fest mit Attraktionen, Künstlern und Feuerwerk erwartet die Besucher am Sonnabend, 10. August. Auch ein eigenes Kinderfest wird am Folgetag geboten.

1000 Pächter verteilen sich auf die mittlerweile vier Kolonien in Lichterfelde. „Über die Jahre hat sich die Anlage rasant entwickelt“, erklärt der Vorsitzende des Kleingartenvereins, Hans-Wolfgang Koch. Mittlerweile hat die größte Kolonie im Bezirk den Status einer Dauerkleingartenanlage und ist besonders geschützt. „Man kann uns also nicht so leicht von hier vertreiben“, sagt Koch gut gelaunt. Dass die Kleingärtner noch lange auf ihren Parzellen bleiben möchten, verdeutlichen auch die Projekte und Verbesserungen, die regelmäßig durchgeführt werden. Erst kürzlich ist etwa die Wegbeleuchtung erneuert worden.

Den Weg vom großen Jubiläumsfest bis nach Hause muss also keiner im Dunkeln zurücklegen. Um 15 Uhr beginnen am 10. August bereits die Feierlichkeiten. Anlässlich der 100 Jahre setze man bei der Festgestaltung „ein bisschen auf Nostalgie“, erklärt Koch. „Künstler, Darsteller, Tombola, eine Band – und noch so einige Überraschungen wird es geben.“ Sogar ein Karussell soll in der Anlage aufgebaut werden. Höhepunkt des Abends wird aber wohl das Höhenfeuerwerk um 23 Uhr sein.

Für die kleinen Laubenpieper dürfte der nächste Tag interessant werden. Am 11. August verwandelt sich der große Festplatz in eine große Spielwiese. „Das Karussell bleibt natürlich stehen, aber es kommen noch Attraktionen wie eine Hüpfburg dazu“, erklärt Koch. Spielstände, eine Kindertombola und eine Märchenstunde erwarten die Kinder. Auch Clown Michi stattet der Kolonie Abendruh einen Besuch ab.

Überhaupt richte man das Augenmerk im Kleingartenverein verstärkt auf die Jugend, erklärt Koch. Zwar gebe es einige Langzeitpächter, die mitunter schon seit 50 Jahren ihre Parzellen bewirtschaften, doch seit einiger Zeit bewerben sich immer mehr Familien um einen Garten. „Das freut uns natürlich“, meint Koch. „Kinder sollten lernen, dass Tomaten in der Erde und nicht bei Rewe wachsen.“ Um den Nachwuchsgärtnern die Natur näher zu bringen, wurde etwa vor dem Vereinshaus ein Lehrpfad aus insektenfreundlichen Pflanzen angelegt. Mittlerweile bewirtschafte sogar ein Kindergarten einen eigenen Kleingarten, erzählt Koch. Auch diese kleinen Gärtner seien zum Jubiläumsfest natürlich herzlich eingeladen.

Autor:

Julia Hubernagel aus Prenzlauer Berg

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