Keine Veränderungen vor dem Übergangswohnheim
Ampel und Zebrastreifen von der Verkehrslenkung Berlin abgelehnt

Vor dem Übergangswohnheim in der Marienfelder Allee 66-80 wird es keine weiteren Schutzmaßnahmen für Fußgänger geben. Forderungen der Grünen in der BVV nach einer Ampel und einem Zebrastreifen hat die Verkehrslenkung Berlin (VLB) zurückgewiesen.

Nach einer Ortsbesichtigung der Polizeidirektion 4 und der VLB im vergangenen August ist die Situation demnach als ausreichend sicher bewertet worden. Die VLB verwies dabei auf die zwei Querungshilfen in Form einer Mittelinsel im Kreuzungsbereich Marienfelder Allee, Stegerwaldstraße. Eine andere Mittelinsel direkt in Höhe des Ein- und Ausgangs zum Übergangswohnheim sei 2018 neu errichtet worden. Darüber hinaus sei der Streckenverlauf gerade und für Fußgänger gut einsehbar. „Außerdem ist der Bereich der Mittelinsel in Höhe vor dem Übergangswohnheim in beide Fahrtrichtungen mit einem absoluten Haltverbot versehen worden. Lücken zum Queren der Fahrbahn sind vorhanden“, so die Verkehrslenkung.

Der im Antrag der Grünen enthaltene Hinweis, dass die Marienfelder Allee am zu prüfenden Standort nur unter Gefahr für Leib und Leben überquert werden könne, habe sich nicht bestätigt. So seien nach Angaben der VLB im Zeitraum von Juli 2015 bis April 2018 insgesamt 29 Unfälle in diesem Bereich passiert, jedoch nur zwei Fußgänger daran beteiligt gewesen. In beiden Fällen seien die Unfälle Resultat eigenen Fehlverhaltens gewesen.

„Unter Einbeziehung der Verkehrsunfallauswertung, Ortsbesichtigung, Antragshistorie und der zu berücksichtigenden rechtlichen Regelungen besteht keine besondere Gefahrenlage im Bereich der Marienfelder Allee 66-80 zwischen Stegerwaldstraße und Kaiserallee. Die VLB lehnt daher die Anordnung einer Lichtzeichenanlage, eines Fußgängerüberwegs und eines Streckenverbotes (Tempo 30 – tagsüber) für diesen Streckenabschnitt ab“, lautet das Urteil.

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