Die Alte Börse konzentriert sich auf das Veranstaltungsgeschäft

Marzahn. Die Alte Börse Marzahn vermietet ab sofort Veranstaltungsräume für einen symbolischen Euro. Kulturschaffende, aber auch bezirkliche und überregionale Initiativen und Verbände sollen auf diese Weise unterstützt werden. Gleichzeitig trennt sich der Kulturort vom Eisenbahnerhaus.

„Das Fördervolumen beträgt 100 000 Euro“, sagt Eventchefin Eva Schulz. Die Summe errechnet sich aus den sonst üblichen Mietpreisen für Veranstaltungsflächen und Messehallen auf dem weiträumigen Gelände. Vereine, Verbände, Unternehmen im Kultur- oder Bildungsbereich sowie Einzelpersonen können sich mit Ideen ab sofort bewerben ( 55 07 40 74, E-Mail: event@alte-boerse-marzahn.de.)

„Unser Ziel ist es, Räume auch für jene Gruppen zur Verfügung zu stellen, die sich keine Miete für Veranstaltungsstätten leisten können oder die wir für besonders förderwürdig halten“, sagt Schulz. Bereits 2015 wurden Konzerte, pädagogische Veranstaltungen, regionale Produktmessen und Kunstausstellungen mit einem fünfstelligen Betrag unterstützt. „In diesem Jahr haben wir die Summe erheblich aufgestockt“, erklärt die Event-Chefin.

Mit dieser Aktion will sich die Alte Börse Unternehmen und Verbänden vorstellen. Die Alte Börse Marzahn umfasst ein Gelände mit einer Fläche von rund 20 000 Quadratmetern. Es gibt dort unter anderem eine Braustube, in der selbst gebrautes Bier, das „Marzahner“, ausgeschenkt wird. Dazu gehören der Club Czar Hagestolz, Ateliers, Werkstätten und Büros. Als Veranstaltungsräume stehen unter anderem der rekonstruierte große Börsensaal zur Verfügung, die historische Güterstation sowie ein Marktplatz mit denkmalgeschütztem Kopfsteinpflaster.

Im vergangenen Jahr begrüßte die Alte Börse auf ihrem Gelände rund 80 000 Besucher. Parteien, Organisationen und Verbände tagten dort.

Im Zusammenhang mit der Konzentration auf das Kerngeschäft, die Vermietung von Event-Räumen, so Schulz, trennt sich die Alte Börse vom ehemaligen Eisenbahnerhaus. Das Mietshaus bringe zwar rentabel Miete ein, habe jedoch mit dem Thema „Eventlocation“, dem sich die Alte Börse verstärkt zuwenden will, nichts zu tun. KT

Autor:

Klaus Teßmann aus Prenzlauer Berg

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