Fotos sind teils 100 Jahre alt
Groß-Berlin: Staakener Dorfkirchen-Kalender erscheint zum Jubiläum

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Am 1. Oktober 2020 ist es 100 Jahre her, dass die Stadtgemeinde Groß-Berlin gebildet wurde. Passend zum Jubiläum ist ab sofort der Staakener Dorfkirchen-Kalender für 2020 erhältlich. Der Kalender zeigt zum Teil 100 Jahre alte Aufnahmen aus dem Stadtteil.

Staaken bestand damals aus dem alten Ortskern in Alt-Staaken mit Dorfkirche, Pfarrhaus, Küsterei und Gemeindeverwaltung, der Post und der Dorfschule. 1914 war die Gartenstadt Staaken als neue Siedlung dazugekommen. Darüber hinaus gab es vereinzelt Ausbauten wie den Albrechtshof.

Staaken zählte im Jahr 1919 insgesamt 5537 Einwohner. Anders als die Stadt Spandau, die sich massiv gegen die Eingemeindung wehrte, begrüßte die Dorfgemeinschaft Staaken diese. Nach 1920 veränderte sich das herkömmliche dörfliche Gefüge allerdings durch mehrere neue Siedlungen. Wesentlich trug zur weiteren Entwicklung die neue westliche Stadtrandlage bei.

Sonderweg Staakens nach dem 2. Weltkriegs

Die Beschlüsse des Alliierten Kontrollrates 1945 hatten für Staaken einen Sonderweg zur Folge, der zur Teilung des Spandauer Ortsteils mit einer Grenze mitten durch Staaken führte, Kirchengemeinden teilte, wechselnde Zuordnungen bewirkte und insgesamt schwierige Verhältnisse hervorbrachte.

Mit dem 3. Oktober 1990 wurde Staaken als Folge des Einigungsvertrages insgesamt wieder ein Ortsteil im Stadtbezirk Spandau. 

Wer sich für den Kalender interessiert hat die Möglichkeit, diesen für sieben Euro in der Gärtnerei Winkler, Isenburger Weg 61, und dem Blumenhaus Kirsch auf dem Heidebergplan 11 zu erwerben.

Autor:

Christian Schaffeld aus Mitte

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