Berliner Torballer verteidigen Pokal

Die Siegermannschaft mit Pokal. Foto: Felix Högl
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Die Torballer des Berliner Blinden- und Sehbehindertensportvereins von 1928 (BBSV) haben sich selbst mit einem großartigen Jahresabschluss beschenkt: Die Sportler haben den Louis-Braille-Pokal in eigener Halle in Steglitz verteidigt.

Das traditionelle Louis-Braille-Torballturnier wurde dieses Jahr vom BBSV am 9. Dezember in Steglitz ausgerichtet. Mit vier Siegen und einer Niederlage in der Vorrunde konnten sich die Torballer für das Halbfinale qualifizieren. Das Halbfinale konnten sie mit 8:1 gegen Langenhagen für sich entscheiden. Im Finale holten sie den Siege gegen Halle mit 4:1.

„Damit haben wir bei den letzten vier Turnieren drei erste Plätze und einen zweiten Platz erspielt. Dies spricht für unsere Konstanz“, stellt der Kapitän der Mannschaft Steffen Lehmann fest. Der 1. Vorsitzende Thorsten Wolf sagt dazu: „Daran wollen wir dann im neuen Jahr anknüpfen. Wir konnten auch einige neue und teils junge Spieler integrieren, die zu unserem Erfolg beigetragen haben.“

Torball ist eine Ballsportart für blinde, sehbehinderte sowie sehende Menschen und wird in Deutschland inklusiv angeboten. Die Spieler orientieren sich beim Spiel durch Schnüre mit Glöckchen. Damit sind sie sehr auf ihr Gehör angewiesen. Alle tragen eine lichtundurchlässige Brille, um so die Chancengleichheit zwischen Aktiven mit und ohne Sehfähigkeit zu gewährleisten.

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