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Herz der Uckermark: Ein Besuch in Prenzlau am Unteruckersee

Der Blick auf Prenzlau vom Unteruckersee aus.
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  • Der Blick auf Prenzlau vom Unteruckersee aus.
  • Foto: TMB / Thilo Grellmann
  • hochgeladen von Michael Vogt

Sie gilt als Herz und heimliche Hauptstadt der Uckermark: Prenzlau liegt idyllisch am Ufer des großen Unteruckersees, umgeben von sanften Hügeln und grünen Wäldern.

Schon vom weiten ist das Wahrzeichen der Stadt, die Marienkirche auszumachen, ein bedeutendes Beispiel norddeutscher Backsteingotik aus dem 13. Jahrhundert. Markant überragen die 64 und 68 Meter hohen Türme des Sakralbaus die Stadt. Wer die 234 Stufen erklommen hat, auf den wartet eine fantastische Aussicht weit in die von eiszeitlichen Endmoränen geprägte Landschaft hinein.

1234 wurde Prenzlau zum ersten Mal urkundlich erwähnt und ab 1287 mit einer 2,6 Kilometer langen und teils neun Meter hohen Stadtmauer befestigt, von der heute noch 1,4 Kilometer erhalten sind. Darin integriert wurden mehrere ebenfalls heute noch intakte Wehrtürme sowie 66 Wiekhäuser und vier Stadttore.

Bereits einige Jahre vor deren Erbauung erteilte Markgraf Johann I. von Brandenburg dem Dominikanerorden die Erlaubnis zur Gründung eines Klosters. Das wurde in vier Bauphasen von 1275 bis 1500 errichtet, doch bereits 1545 erfolgte im Zuge der Reformation die Säkularisierung. Heute beherbergen die denkmalgeschützten Gebäude das kulturhistorische Museum, das Stadtarchiv, die Stadtbibliothek und ein Zentrum für kulturelle Veranstaltungen. Das zieht mit umfangreichen Ausstellungen zur Regionalgeschichte der Uckermark, mit Konzerten, Lesungen, Theater- und Kabarettaufführungen viele Besucher an. Der zentrale Innenhof des Klosters besticht bei musikalischen Open-Air-Veranstaltungen durch eine tolle Akustik in historischer Atmosphäre.

Aber Prenzlau bietet noch viel mehr. So hat hier zum Beispiel die sehr erfolgreiche Landesgartenschau von 2013 ihre grünen Spuren hinterlassen. Denen kann man folgen – auf einem Spaziergang durch den wunderschönen Stadt- und sich daran anschließenden Seepark bis zur großzügig gestalteten Uferpromenade.

Anfahrt: Momentan fährt ein Regionalexpress alle zwei Stunden ab Bernau (Halt S2) nach Prenzlau (Fahrzeit 90 Minuten). Mit dem Pkw geht’s über den nördlichen Berliner Ring zum Dreieck Barnim, von dort auf der A11 bis zur Abfahrt Gramzow und weiter über die B198 nach Prenzlau. 

Kontakt: Stadtinformation Prenzlau, Marktberg 2, 17291 Prenzlau, Telefon 03984 751 63, www.prenzlau-tourismus.de.

Autor:

Michael Vogt aus Prenzlauer Berg

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