60 Jahre "Weißer Bär von Berlin"
Degenfechtelite am 22. und 23. Februar 2020 zu Gast in Berlin

Rund 250 Degenfechter aus über 20 Nationen streiten sich auch in diesem Jahr wieder um den begehrten Weißen Bären von Berlin.
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  • Rund 250 Degenfechter aus über 20 Nationen streiten sich auch in diesem Jahr wieder um den begehrten Weißen Bären von Berlin.
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Am 22. und 23. Februar 2020 veranstalten der Fecht-Club Grunewald und der Berliner Fechterbund zum mittlerweile 60. Mal den „Weißer Bär von Berlin“. Dann wird sich die internationale Degenfechtelite der Herren um die begehrte Trophäe aus „Weißem Gold“, die Porzellanfigur „Weißer Bär“ – gestiftet von der Königlichen Porzellan-Manufaktur, duellieren.

Eine bessere Gelegenheit, Fechten hautnah und auf höchstem Niveau zu erleben, gibt es nicht. An zwei Tagen entfaltet sich die ganze Wirkung des Fechtsports durch seine Eleganz in Bewegung und Klingenspiel auf der einen, durch brachiale Gewalt und Emotionen, über blitzschnelle Reaktionen und vorausschauende Strategien auf der anderen Seite. Nicht umsonst wir oft behauptet: Fechten ist wie Schach auf der Planche.

Auch in diesem Jahr werden erneut rund 250 Fechter aus über 20 Nationen versuchen, die Finalgefechte im historischen Kuppelsaal zu erreichen. Das fechtsportliche Niveau ist dabei kaum zu überbieten. Nicht nur die Namen der bisherigen Sieger, sondern auch das aktuelle Teilnehmerfeld gehören zum Besten, was der Degen-Fechtsport zu bieten hatte und zu bieten hat. Mit dieser Tradition können in Berlin im Übrigen nur das 6-Tage-Rennen im Radsport und das Internationales Stadionfest der Leichtathletik (ISTAF) mithalten.

Im Olympiapark Berlin starten die Vorrundengefechte am 22. Februar um 9 Uhr. Auf 23 Bahnen werden sich die Fechter duellieren. Am 23. Februar beginnen um 9.30 Uhr dann die K.O.-Gefechte der besten 64 Athleten, bevor ab 14 Uhr die Finalgefechte im historischen Kuppelsaal im Haus des Deutschen Sports ausgefochten werden, um den Sieger zu ermitteln. Titelverteidiger ist Tristan Tulen aus den Niederlanden. Der letzte deutsche Sieger war 2016 Niklas Multerer vom Heidenheimer SB. Die meisten Triumphe beim „Weißer Bär“ – insgesamt sechs Turniersiege – feierte Alexander Pusch vom FC Tauberbischofsheim. Mit Uwe Proske im Jahr 1991 war es bisher nur einem Berliner Starter vergönnt, dieses Turnier zu gewinnen. Neben dem Gesamtsieger wird auch in diesem Jahr wieder der beste Fechter der U23 gekürt.

Auch der Fechtnachwuchs darf am Sonntag parallel die Klingen kreuzen. Das internationale U11 und U13 Schülerturnier 13. „Kleiner Weißer Bär“ im Damen- und Herrenflorett wird am 23. Februar von 9 Uhr an parallel im Haus des Deutschen Sports ausgetragen. Die Finalgefechte der vier startberechtigten Alters- und Waffengruppen werden dann ebenfalls im Rahmen des Galafinals im historischen Kuppelsaal ausgefochten.

Der Eintritt für alle Vorrundengefechte am Sonnabend und die K.O.-Gefechte der besten 64 Sportler am Sonntag ist frei. Tickets für das Galafinale im historischen Kuppelsaal in der Hanns-Braun-Straße sind bei www.eventim.de erhältlich. Kinder unter 13 Jahren haben freien Eintritt zur Finalveranstaltung.

Weitere Informationen gibt es unter www.bearfencing-berlin.de.

Rund 250 Degenfechter aus über 20 Nationen streiten sich auch in diesem Jahr wieder um den begehrten Weißen Bären von Berlin.
Rund 250 Degenfechter aus über 20 Nationen streiten auch in diesem Jahr wieder um den "Weißen Bären von Berlin".
Autor:

Michael Nittel aus Reinickendorf

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