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Ein Architekt, der Wilmersdorfs heutiges Erscheinungsbild mitgestaltete

Abb. 1 - Helmut Ollk (Anfang der 1970er Jahre)
Abb. 1 - Helmut Ollk (Anfang der 1970er Jahre)

Das augenfällige Wohn- und Geschäftshaus am Henriettenplatz, einst oben Tanzschule Keller, unten Eis-Hennig? Von Helmut Ollk. Und an der Ecke von Bundesallee und Berliner Straße? Auch von Helmut Ollk. Außerdem noch viele weitere Gebäude in Uhlandstraße, Landhausstraße, Wilhelmsaue, Koblenzer Straße usw. usw. – von Helmut Ollk.

Helmut Ollk wurde am 30.7.1911 in Schmargendorf geboren. Er lernte zunächst Maurer und studierte später Architektur. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er an der Neugründung des Bundes Deutscher Architekten (BDA) (West)Berlin beteiligt. Er starb am 30.1.1979; sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Wilmersdorf (Abt. C 5 UW 1/21).

„Die Welt“ nannte ihn Ende der 1960er Jahre einen „bekannten Architekten“*. Noch fast 40 Jahre nach seinem Tod erinnert sich Klaus-J. Thieme, ein Kollege aus der nachfolgenden Generation, an ihn als „einen der ganz großen Architekten der 50er bis 70er Jahre in Westberlin; seine Architektur war beeindruckend, anders als die Masse“. Dies wird bestätigt, wenn man etwa Ollks Entwurf für das Wohn- und Geschäftshaus am Henriettenplatz mit der ursprünglichen Planung vergleicht (Abb. 2 und 3).

Worum es Helmut Ollk beim Entwerfen ging, und wo Sie Bauten von ihm finden können: bitte hier nachlesen: "Helmut Ollk, ein Westberliner Architekt"!

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* im Artikel „Sanierung begann mit Lärm und Staub“ (21.2.1968) mit Bezug auf sein städtebauliches Gutachten für das Sanierungsgebiet Am Wassertorplatz (Kreuzberg)

                                       
                                  

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