Der Max, der "Eishans" und der "Pletschi"
Eisspeedway: Deutschland hat beim WM-Lauf drei Eisen im Feuer

Rasant, spannend, laut – die Läufe fünf und sechs der Eisspeedway-WM werden in Berlin ausgetragen. Pflichttermin für alle, die Benzin anstatt Blut in ihren Adern haben.
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  • Rasant, spannend, laut – die Läufe fünf und sechs der Eisspeedway-WM werden in Berlin ausgetragen. Pflichttermin für alle, die Benzin anstatt Blut in ihren Adern haben.
  • Foto: Thorsten Horn
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Es ist wieder so weit: Ohrenbetäubender Lärm dröhnt aus dem Rund, Spikes graben sich zentimetertief ins Kunsteis, es hagelt in Hüfthöhe. Das Horst-Dohm-Eisstadion ist von Donnerstag, 28. Februar, bis Sonntag, 3. März, Schauplatz der 46. Eisspeedway-Weltmeisterschaft.

Es ist schon großartig: Dort, wo gerade der Hobby-Schlittschuhfahrer seine Freizeit verbringen kann, wo noch zum Advent ein öffentliches Weihnachtssingen stattfand, läuft am ersten März-Wochenende ein Motorsport-Spektakel auf Weltklasse-Niveau. Die besten Spike-Ritter fetzen über das Wilmersdorfer Eis-Oval, ringen um wertvolle WM-Punkte.

Waghalsige Rennen

Um die rasanten und waghalsigen Rennen herum serviert der gastgebende Verein Eisspeedwayunion Berlin den Fans wieder ein viertägiges Eisspeedway-Fest, das am Donnerstag, 28. Februar, mit dem Training und dem Rennen zur Deutschen Meisterschaft mit internationaler Beteiligung beginnt. Am Freitag Nachmittag findet dann das Training der WM-Piloten statt, zu dem die Stadiontore ebenfalls geöffnet sein werden. Die Grand Prix-Rennen Nummer fünf und sechs zur Eisspeedway-Einzel-Weltmeisterschaft 2019 werden am Sonnabend, 2. März, ab 17 Uhr und Sonntag, 3. März, ab 14 Uhr ausgetragen. Stadionöffnung ist jeweils drei Stunden zuvor und die feierliche Eröffnung der beiden WM-Renntage mit Fahrer-Präsentation wird jeweils 20 Minuten vor Rennbeginn vollzogen.

Deutschland hätte fünf, indirekt sogar sechs Fahrer in diese Rennen schicken können und die Eisspeedwayunion hoffte als Veranstalter natürlich auf möglichst viele deutsche Fahrer. Zwei Piloten erfüllten bereits bei den Qualifikationsrennen zur WM in Finnland und Schweden diesen Wunsch: Max Niedermaier vom gastgebenden Verein und Hans Weber. Niedermaier: „Die Quali ist gut verlaufen, womit ich natürlich sehr zufrieden bin. Ich habe die Punkte eingefahren, die ich einfahren musste. Das war das Hauptziel", sagte der Lokalmatador nach getaner Arbeit. Das Feld der deutschen Kurvenartisten wurde etwa zum selben Zeitpunkt dann noch um den Ruhpoldinger Stefan Pletschacher erweitert, der eine Wildcard erhielt.

Ziel: Bronze holen

Lokalmatador Niedermaier, der "Eishans" und der "Pletschi" sollen also für Deutschland die Kohlen aus dem Feuer holen. Bernd Sagert, Teamchef und beim Spektakel im Horst-Dohm-Rund als Rennleiter in Aktion, benannte die erwünschte Beschaffenheit der "Kohlen": "Bronze. An den Russen und Schweden kommen wir nicht vorbei, mit den anderen Nationen sehen wir uns auf Augenhöhe."

Tickets und Informationen zur 46. Eisspeedway-Weltmeisterschaft unter www.eisspeedwayberlin.de.

Autor:

Matthias Vogel aus Charlottenburg

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