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Wohin in der Silvesternacht?

Blick von der Elsenbrücke in Richtung Innenstadt. Rund um die Molecule Men gehen um Mitternacht die bunten Raketen hoch.
Blick von der Elsenbrücke in Richtung Innenstadt. Rund um die Molecule Men gehen um Mitternacht die bunten Raketen hoch. (Foto: Ralf Drescher)

Jedes Jahr stellt sich die Frage, wo sich der Jahreswechsel besonders schön feiern lässt. Wir geben ein paar Tipps.

Berlins höchste Party findet wieder auf dem Müggelturm statt. Dort wird am 31. Dezember ab 20 Uhr in der Müggelturm-Baude und auf der Terrasse gefeiert. Die Karten kosten 99,18 Euro, Buffet und Getränke sowie Silvesterpfannkuchen inklusive. Reservierung unter 65 48 99 50. In der Freiheit 15 in der Köpenicker Altstadt steigt die Silvesterparty ab 21 Uhr. Gedacht ist sie für junge Leute ab 30, es wird um angemessene Garderobe gebeten. Hier kosten die Eintrittskarten an der Abendkasse 33 Euro.

Wer lieber mit Freunden auf der Straße feiert, hat einige Möglichkeiten. Traditionell steigen auf der Elsenbrücke immer besonders viele Raketen in den Himmel über der Spree. Wer hier das neue Jahr begrüßen will, muss schon etwas robust sein und darf nicht bei jedem Knall das Sektglas fallen lassen. Getränke und Feuerwerk müssen natürlich selbst mitgebracht werden, fürs Putzen sorgt dafür am Neujahrsmorgen die Berliner Stadtreinigung. Ebenfalls öffentlich gefeiert wird auf der Langen Brücke vor der stilvollen Kulisse von Schloss Köpenick und im Müggelpark in Friedrichshagen. Den hat der Bezirk nach jahrelanger Bauerei endlich fertig. Hier können Raketen und Leuchtbombetten in den dann hoffentlich klaren Himmel über den Müggelsee geschossen werden. Und wer besonders nett ist, nimmt Flaschen und Feuerwerksreste wieder mit, denn im Müggelpark ist die BSR noch nicht für die Reinigung zuständig.

Wer lieber in der Innenstadt feiert, dem sei die Gegend um das neue Stadtschloss empfohlen. Zum Brandenburger Tor ziehen nur die ganz harten Partygänger – denn dort sind ein gutes Stehvermögen und eine aufnahmefähige Blase gefragt. Ich würde den Jahreswechsel in Berlins heftigstem Gedrängel jedenfalls nicht empfehlen.

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