Mutige Frauen der NS-Zeit
Gedenkabend für Margarete Sommer und Elisabeth Schmitz

Mit einem Gottesdienst und einem Vortrag des Journalisten und langjährigen ZDF-Korrespondenten Joachim Jauer am Donnerstag, 6. September, erinnern die evangelische und der katholische Beauftragte für Erinnerungskultur in Berlin, das Ökumenische Gedenkzentrum Plötzensee (ÖGZ) und der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin an die katholische Christin Margarete Sommer und die evangelische Christin Elisabeth Schmitz, die in diesem Jahr 125 Jahre alt würden.

Während des Dritten Reiches retteten sie unzähligen verfolgten Juden das Leben und widersetzten sich öffentlich den Nationalsozialisten. Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem ehrte sie für ihr Engagement mit dem Titel „Gerechte unter den Völkern“, der höchsten Auszeichnung, die der Staat Israel an Nicht-Juden vergibt.

In Deutschland sind Schmitz und Sommer dagegen kaum bekannt. Der Gedenkabend beginnt um 18.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Krypta der Katholischen Gedenkkirche Maria Regina Martyrum, Heckerdamm 230/232. Den Gottesdienst gestalten Pfarrerin Marion Gardei, Beauftragte für Erinnerungskultur der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, sowie Pfarrer Lutz Nehk, Beauftragter für Erinnerungskultur des Erzbistums Berlin. Um 19.30 Uhr schließt sich Jauers Vortrag „Verfolgte Juden – christliche Helferinnen: Margarete Sommer, Elisabeth Schmitz und ihre Unterstützer“ in der benachbarten Evangelischen Gedenkkirche Plötzensee an. Er berichtet über die Verdienste und fragt auch nach dem Engagement des einzelnen angesichts der Herausforderungen unserer Zeit.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.gedenkkirche-berlin.de.

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