Pläne für Markt und Kirchvorplatz
Bürger können noch bis 3. Dezember vor Ort und online abstimmen

Der Platz vor der Christopheruskirche mit dem Kriegerdenkmal soll neu gestaltet werden.
  • Der Platz vor der Christopheruskirche mit dem Kriegerdenkmal soll neu gestaltet werden.
  • Foto: Ralf Drescher
  • hochgeladen von Ralf Drescher

Der Markt an der Bölschestraße und der gegenüber liegende Kirchvorplatz sollen behutsam umgestaltet werden. In zwei Bürgerversammlungen wurden Vorschläge eingebracht. Jetzt liegen mehrere Planungsvarianten vor.

Für den Markt lgibt es vier, für den Kirchvorplatz sogar fünf Varianten. Der Marktplatz soll unter anderem mit Linden eingerahmt werden. Zwei Linden nördlich des Denkmals für Friedrich den Großen könnten aus denkmalrechtlicher Sicht gerodet werden. Hier besteht die Möglichkeit, einen Hain aus Maulbeerbäumen zu pflanzen. Je nach Entwurf sind bis zu drei Reihen geplant. Die Ausstattung zum Betreiben des Wochenmarkts soll erneuert werden. Geplant sind unter anderem versenkbare Versorgungspoller sowie weitere Sitzbänke auf der östlichen Seite des Markts.

Die Vorgaben für den Kirchplatz sehen unter anderem eine Stilllegung der Stichstraße für Autos vor. Dieser Vorschlag stieß bereits bei der Denkmalbehörde, beim Straßen- und Grünflächenamt und der Kirchengemeinde auf Zustimmung. Der Platz um das historische Kriegerdenkmal soll eine bessere Aufenthaltsqualität bekommen. Dafür sollen die Borde und das historische Mosaikpflaster erhalten bleiben. Es wird die Anlage von Schmuckbeeten vorgeschlagen. Der Granitbord um das Denkmal soll wieder ein Geländer erhalten. Vor allem die Variante 1 orientiert sich an der Platzgestaltung aus dem Jahr 1904, als das Kriegerdenkmal an diese Stelle verlegt wurde. Vorgeschlagen wird ein Wegekreuz mit vier Beeten. Die Wege sollen wie damals in Mosaikpflaster ausgeführt werden.

Im Rahmen der Vorplanungen für beide Plätze wurde durch den Bezirk auch ein Gutachten zu Zustand und möglicher Neupflanzung von Straßenbäumen in Auftrag gegeben. Darin wurde auch festgelegt, dass Maulbeerbäume nicht mehr als Straßenbäume gepflanzt werden sollen. Als Ersatz könnte der bereits erwähnte Maulbeerbaumhain hinter dem Denkmal für den Preußenkönig entstehen.

Die Planungsvarianten können noch bis zum 3. Dezember im Rathaus Friedrichshagen, Bölschestraße 87/88, eingesehen werden. Geöffnet ist Dienstag von 15 bis 18 Uhr, Freitag von 10 bis 13 Uhr und Sonnabend von 10 bis 13 Uhr.

Einsichtnahme in die Unterlagen und Abstimmung ist bis 3. Dezember auch online möglich: https://bwurl.de/14mu.

Autor:

Ralf Drescher aus Lichtenberg

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