Ersten Mieter ziehen an der Paulsternstraße ein
Eigene Zimmer für Linus und Lias

Sandra Pogonka, Sebastian Kohn und Lias im Innenhof ihres neuen Wohnquartiers. Linus fehlte bei der Schlüsselübergabe. Er musste zur Schule.
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  • Sandra Pogonka, Sebastian Kohn und Lias im Innenhof ihres neuen Wohnquartiers. Linus fehlte bei der Schlüsselübergabe. Er musste zur Schule.
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483 Wohnungen entstehen in diesem Neubauviertel. 205 sind inzwischen fertig. Vier Monate früher als ursprünglich geplant. Sie werden derzeit bezogen.

Zu den ersten Mietern gehörten Sandra Pogonka (29) und Sebastian Kohn (32) mit ihren Kindern Linus (7) und Lias (4). Sie haben eine Vierzimmerwohnung im Quartier Paulsternstraße ergattert.

Blumen, Brot und Salz als Geschenk

Die Familie stand bei einem Vor-Ort-Termin am 28. September stellvertretend für die neuen Bewohner. Sie bekam Blumen, Brot und Salz und einen symbolischen Schlüssel von den Projektpartnern – den Wohnungsbaugesellschaften Degewo und WBM und dem Projektentwickler Kilian Immobilien. Ebenfalls beteiligt ist die MHMI Immobilien-Verwaltungen GmbH.

Sandra Pogonka und Sebastian Kohn sind sehr glücklich über ihre neue Wohnung. Ganz einfach sei das nicht gewesen, erzählen sie. Mehrere Bewerbungsrunden hätten absolviert werden müssen. Umso größer die Freude, als die Zusage eintraf. Nicht zuletzt bei Linus und Lias. Die mussten sich bisher ein Zimmer teilen, jetzt hat jeder sein eigenes.

Stadtrat freut sich
über Spandau-Rückkehrer

Die Eltern, sie bei der Diakonie, er im öffentlichen Dienst beschäftigt, kommen aus Spandau, wohnten aber zuletzt mit ihren Kindern in Hennigsdorf. Dass sie jetzt wieder in den Bezirk zurückkommen konnten, nahm nicht zuletzt Baustadtrat Fank Bewig (CDU) zufrieden zur Kenntnis. Nicht nur hier, sondern auch in den weiteren Neubauquartieren sollten neben Neubürgern auch Spandauer oder wie in diesem Fall Spandau-Rückkehrer ein Zuhause finden, fand er.

Die 483 Wohnungen mit Größen zwischen einem und fünf Zimmern erstrecken sich entlang der Paulsternstraße und der Gartenfelder Straße. An der Straße sind sie sechs bis sieben Stockwerke hoch, im Innenbereich vier bis sieben Etagen. An der Kreuzung gibt es ein elfgeschossiges Hochhaus, unter anderem mit 70 möblierten Appartements. Bei 108 Wohnungen handelt es sich um geförderte Angebote zum Preis von 6,50 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter. Zum Ensemble gehören außerdem drei Gewerbeeinheiten, eine davon für eine Kita, und ein Parkhaus.

Ruhiger Innenhof

Das neue Zuhause von Sandra Pogonke und Sebastian Kohn befindet sich im zweiten Stock. Ein Balkon geht zur Paulsternstraße, dort ist vor allem tagsüber mit einigem Lärm zu rechnen. Im Gegensatz zum zweiten mit Blick auf den Innenhof.

Ganz ruhig wird es in der Gegend aber auch in den kommenden Jahren nicht. Das gilt zwar weniger für das Quartier Paulsternstraße, das im kommenden Jahr fertiggestellt werden soll. Aber in der Umgebung sind weitere Großprojekte geplant – etwa der Siemens Campus oder auf der Insel Gartenfeld. Es wird viele weitere neue Nachbarn geben.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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