Kältehilfe für Frauen: Neue Notunterkunft öffnet ihre Türen

Schlichte, aber hilfreiche Unterkunft: DRK-Spandau-Präsidentin Kristin Gazdag und Sozialstadtrat Frank Bewig in der neuen Notunterkunft für Frauen.
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Spandau. In Spandau steht im Rahmen der Kältehilfe in diesem Jahr erstmalig eine Notunterkunft für Frauen während der kalten Jahreszeit zur Verfügung.

Als Betreiber konnte der Stadtrat für Soziales und Gesundheit, Frank Bewig (CDU), das Deutsche Rotes Kreuz Kreisverband Spandau e.V. gewinnen. Die Einrichtung steht bis Ende März 2016 täglich von 19.30 bis 8 Uhr morgens zur Verfügung. Ein Frühstück wird ebenfalls angeboten. Die Unterkunft bietet Platz für bis zu 15 Frauen.

Bewig sagt dazu: „Es freut mich sehr, als Betreiber den erfahrenen Träger Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Spandau e.V. gewonnen zu haben. So ist gesichert, dass während der Öffnungszeiten stets geschultes Betreuungspersonal zur Stelle ist. Übernachtungsmöglichkeiten für Frauen bei Kälte sind in Berlin sehr begrenzt, obwohl die Nachfrage nach Plätzen das Angebot bei Weitem übersteigt. Frauen können die Notunterkunft nutzen, wenn sie keine Wohnung mehr haben, auf der Straße leben oder nicht wissen, wo sie nachts sicher schlafen können.“

Die Übernachtungsstätte befindet sich in der Galenstraße 29 auf dem Gelände des DRK Kreisverband Spandau. Das Angebot umfasst neben einem Abendbrot und einem Frühstück auch eine Duschmöglichkeit. Die Notunterkunft ist bequem fußläufig vom Bahnhof Spandau zu erreichen.

Die Spandauer DRK-Präsidentin Kristin Gazdag betont, dass neben Honorarkräften auch Ehrenamtliche in der Notunterkunft tätig sind. Bei Bedarf können sich die Frauen dort auch über die Kleiderkammer des DRK ausstatten. Das Angebot ist niederschwellig, das heißt, die Frauen müssen weder Personaldokumente vorlegen noch sonstige Angaben machen. Auf Nachfrage wird aber auf Beratungs- und Hilfemöglichkeiten verwiesen.

Der Tagessatz der Betreuung der obdachlosen Frauen liegt bei 15 Euro pro Person, die der Bezirk trägt. Über die Basiskorrektur des Haushalts wird der Betrag aber vom Senat getragen. CS

Autor:

Christian Schindler aus Reinickendorf

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