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Neues Flüchtlingsheim an der Albert-Kuntz-Straße

Hellersdorf. Die neue Flüchtlingsunterkunft (MUF) Albert-Kuntz-Straße 61-71 ist am Montag, 6. November, eröffnet worden. Laut Angaben des Landesamtes für Flüchtlinge handelt es sich um bisherige Bewohner einer Notunterkunft in Alt-Moabit.

Der Standort in Mitte wird für die Unterbringung von Obdachlosen während des Winters hergerichtet. Angekündigt waren insgesamt 75 Personen. 27 davon sollen alleinreisende Männer sein. Weitere Bewohner des Heims in Hellersdorf werden Flüchtlinge aus der Notunterkunft an der Köpenicker Allee in Lichtenberg sein.

Das Heim nahe des U-Bahnhofes Louis-Lewin-Straße ist für bis zu 450 Bewohner geeignet. Es wurde für 18,9 Millionen Euro in Schnellbauweise errichtet und besteht aus sechs Gebäudeteilen mit jeweils fünf Geschossen. Für Familien gibt es darin Kleinstwohnungen mit Bad und Küche, außerdem stehen Doppelzimmer und Einzelzimmer für traumatisierte Flüchtlinge zur Verfügung. In den Außenanlagen gibt es einen Spielplatz und einen Sportplatz. Die Asylbewerber halten sich bis zur Anerkennung ihres Flüchtlingsstatus im Durchschnitt sechs bis neun Monate in einer solchen Unterkunft auf. Betreiber der Unterkunft in Hellersdorf ist die Milaa gGmbH. hari

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