Stadtplatz im Visier: Neues Konzept für die alte Mälzerei

Die historische Mälzerei direkt neben dem S-Bahnhof Lichtenrade gilt als „Schlüsselimmobilie“ des Aktiven Zentrums.
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Lichtenrade. Kurz vor Ferienbeginn wurde im Ulrich-von-Hutten-Gymnasium ein neues Nutzungskonzept für die alte Mälzerei präsentiert. Das zum Industriedenkmal erhobene Bauwerk direkt neben dem S-Bahnhof Lichtenrade, Baujahr 1898, ist als „Schlüsselimmobilie“ des Aktiven Zentrums (AZ) definiert.

Das Nutzungskonzept wurde von „urbos und „Kubeneck Architekten“ unter anderem auf der Grundlage der bisherigen AZ-Prozesse und Ideen entwickelt. Dazu gehören zum Beispiel Gastronomie mit Biergarten, Einzelhandel, Büroflächen, Angebote für Kinder und Jugendliche, gemischte Kulturangebote sowie ein multifunktionaler Raum mit Bühne. Dabei wird betont, dass es sich, um den Händlern der Bahnhofstraße nicht die Kunden abzugraben, nur um „ergänzende Angebote“ handeln sollte. Und Thomas Bestgen, neuer Eigentümer des historischen Bauwerks, betont, dass er die Mälzerei privat gekauft hätte, nicht unter „Verwertungsdruck“ stünde und die Immobilie unter Einbeziehung der Nachbarschaft und der Akteure des Ortsteils sowie unter Beachtung des Denkmalschutzes dauerhaft sichern und mit Leben füllen möchte.

Insgesamt stehen 4500 bis 6000 Quadratmeter Nutzfläche zur Disposition. Das sind allerdings nur etwa zehn Prozent der zur Verfügung stehenden Fläche. Die übrigen 90 Prozent des Industriedenkmals sollen zunächst unberührt bleiben.

Brandschutz ist ein Problem

Das noch zu lösende Hauptproblem ist der Brandschutz. Deswegen sind auch kurzfristige Zwischennutzungen zurzeit nicht möglich.

Alles in allem soll das Areal, zu dem inzwischen das auch von Bestgen erworbene historische Landhaus Buhr an der Bahnhofstraße und der Hochhaus genannte Wohnblock an der Steinstraße gehören, für eine Nutzung erschlossen werden. „Die Alte Mälzerei soll sich zum kulturellen und kulinarischen Stadtplatz entwickeln. Denkbar sind eine eigene Brauerei mit Biergarten und Keller, daneben kleine lukullische Marktstände und im Obergeschoss Studios für Start-ups und Künstler“, läßt die UTB Projektmanagement GmbH, deren Geschäftsführer Thomas Bestgen ist, dazu verlauten. HDK

Autor:

Horst-Dieter Keitel aus Tempelhof

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