Lichtenrade fehlt: Als einziger Ortsteil im Imagefilm nicht erwähnt

Die  Lektüre der letzten Berliner Woche hatte dem CDU-Bezirksverordneten Patrick Liesener aus Lichtenrade kurzfristig die gute Laune verdorben.
  • Die Lektüre der letzten Berliner Woche hatte dem CDU-Bezirksverordneten Patrick Liesener aus Lichtenrade kurzfristig die gute Laune verdorben.
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Lichtenrade. Mit Interesse hat der CDU-Bezirksverordnete (BVV) Patrick Liesener aus Lichtenrade in der Berliner Woche gelesen, dass das Bezirksamt, um den Tourismus anzukurbeln, einen Tempelhof-Schöneberger Imagefilm drehen ließ. Aber etwas fehlt.

Nach der Lektüre unserer Zeitung hat sich Liesener den sechsminütigen Streifen angeschaut und verblüfft festgestellt, dass Lichtenrade, der südlichste Ortsteil des Bezirks, an keiner Stelle vorkommt, nicht einmal auch nur am Rande erwähnt wird. Daraufhin hat der Politiker in der BVV sofort eine mündliche Anfrage an Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) gestellt und gefragt, warum in dem Film, der immerhin im Auftrag des Bezirksamts gedreht wurde und 12 000 Euro gekostet hat, Lichtenrade im Gegensatz zu den anderen fünf Ortsteilen (Tempelhof, Schöneberg, Mariendorf, Marienfelde,Friedenau) nicht vorkommt beziehungsweise wie es zu der Panne kommen konnte.

Angelika Schöttler erklärte, dass es leider nicht möglich war, „im Rahmen der zur Verfügung stehenden Zeit alle interessanten Orte des Bezirks darzustellen“ und es bei der Konzeption notwendig war, eine Auswahl zu treffen. „Vor dem Hintergrund, dass in Lichtenrade mit dem Programm Aktive Zentren die Entwicklung zum Beispiel des Mälzerei-Areals gerade erst angestoßen wurde, wurde entschieden, hier die weitere Entwicklung zunächst abzuwarten.“ Beispielweise wurde „bewusst“ auf die Darstellung der Marienfelder und Lichtenrader Dorfkirchen verzichtet.

„Bei weiteren Tourismus-Marketingaktionen wird zukünftig natürlich auch der Ortsteil Lichtenrade mit eingebunden“, verspricht die Bürgermeisterin und fügt hinzu, dass der Film in Kooperation mit dem Verein Bayerischer Platz entstanden sei und aus den Einnahmen der City-Tax und nicht aus der Bezirkskasse finanziert wurde. HDK

Autor:

Horst-Dieter Keitel aus Tempelhof

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