Fußball-Regionalligist sagt Nein zu Rassismus
FC Viktoria setzt Zeichen gegen Ausgrenzung und Fremdenhass

Viktoria-Trainer Benedetto Muzzicato übergab den Spendenscheck als Zeichen gegen rechts.
  • Viktoria-Trainer Benedetto Muzzicato übergab den Spendenscheck als Zeichen gegen rechts.
  • Foto: Marnie Orlob
  • hochgeladen von Karla Rabe

Die Fußballer vom FC Viktoria 1889 stellen sich gegen jede Form von Rassismus. Darauf machte der Verein erst kürzlich beim Heimspiel in der Regionalliga Nordost gegen den SV Babelsberg aufmerksam.

Unter dem Motto „Nein zu Rassismus! Unsere Hautfarbe ist himmelblau“ sammelten die Himmelblauen Spenden für die Amadeu Antonio Stiftung. 700 Euro sind zusammengekommen. „Wir freuen uns sehr, dass sich so viele unserer Anhänger daran beteiligt haben und wir dadurch in der Lage sind, diese ungemein wertvolle Arbeit ein wenig zu unterstützen“, sagt Ulrich Brüggemann, Präsident der Himmelblauen. Sein Verein stehe für Zusammenhalt und Toleranz. Darauf sei er stolz. Und auch darauf, dass Mitmenschen aus mehr als 30 Nationen beim FC Viktoria 1889 ihre sportliche Heimat finden.

Vor dem Duell mit Babelsberg war die Mannschaft mit einem 20 Meter langen Transparent mit der Aufschrift „Unsere Hautfarbe ist himmelblau“ aufgelaufen, der Schriftzug ziert auch die Trikotbrust. „Die Jungs haben diese Idee mit großer Begeisterung aufgenommen und sehr gern umgesetzt. Wir verstehen es als Privileg, dass wir uns auf diese Weise für ein gesellschaftlich derart wichtiges Thema einbringen konnten“, sagt Trainer Benedetto Muzzicato, der sich am Ende über die drei Punkte ebenso sehr freute, wie über die Höhe des Spendenschecks: „Es ist eine tolle Sache, dass 700 Euro gesammelt wurden.“

Die Amadeu Antonio Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt und stellt sich gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus. Sie unterstützt unter anderem Initiativen und Projekte in Schulen sowie Hilfsangebote für Aussteiger aus der Neonazi-Szene. Benannt wurde die Stiftung nach Amadeu Antonio Kiowa, einem der ersten Todesopfer rechtsextremer Gewalt nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990.

Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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